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Clintons Spenden-Reichtum droht zur Belastung zu werden

Dienstag, 18.10.2016 19:20 von

Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat so viele Spenden eingesammelt wie noch nie ein Kandidat zuvor. Doch ausgerechnet ihr Wahlkampf-Reichtum könnte sie am Ende den Wahlsieg kosten.

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wem die Geld-Elite in den USA das Vertrauen für die Präsidentschaft der nächsten vier Jahre schenkt, lohnt ein Blick nach Kalifornien. Dort organisierten Großspender der Demokratin vor kurzem eine Privatparty. Das Ticket kostete 33.000 Dollar, Elton John spielte auf dem Piano und Barbra Streisand mischte sich unter die Gäste. Am Ende kamen so fünf Millionen Dollar (Dollarkurs) zusammen, damit Hillary Clinton den Kampf ums (UMS Aktie) Weiße Haus gewinnt – Wahlkampf auf amerikanisch.

Geld regiert die Politik in den USA. Private Spender gehören zu den vielen Besonderheiten der größten Demokratie der Welt. Wer Präsident der Vereinigten Staaten werden will, muss möglichst viele und reiche Spender um sich sammeln, die ihre Schatulle öffnen. Clinton hat derzeit besonders viele Förderer, Donald Trump eher nicht so.Die Demokratin schart derzeit sogar so viele Großspender um sich wie noch kein anderer Kandidat zuvor. Insgesamt 1133 Leute haben der Demokratin für den Wahlkampf jeweils mindestens 100.000 Dollar gespendet. Das sind mehr als bei Barack Obama und George W. Bush zusammen. Hinzu kommen zahlreiche Kleinspenden. Allein in den Monaten August und September sammelte Clinton fast 300 Millionen Dollar ein. Zum Vergleich: Der Republikaner Trump akquirierte laut der Webseite „Politico“ gerade mal 262 Millionen Dollar – über den gesamten Wahlkampf hinweg gesehen.

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