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Chinesischer Renminbi wird Superwährung

Freitag, 30.09.2016 13:20 von

Der chinesische Renminbi wird in den Währungskorb des IWF aufgenommen. Damit gewinnt die Währung weiter an Bedeutung, der Euro verliert hingegen am meisten. Die Entscheidung ist umstritten.

Einen weiterer Sieg auf dem Weg hin zu einer globalen Währung. So beschreibt die chinesische Nachrichtenagentur die Entscheidung des IWF, den chinesischen Renminbi (internationales Kürzel RMB) in ihren Währungskorb aufzunehmen. Ein weiteres Momentum des andauernden Aufstiegs, frohlockt die Staatsagentur.Die Aufnahme in den Währungskorb des IWF ist tatsächlich ein großer Schritt für die Öffnung der chinesischen Kapitalmärkte. China hat die Internationalisierung seiner Währung in den vergangenen Jahren massiv vorangetrieben. In mehreren Ländern betreibt es mittlerweile so genannte Clearing-Banken, über die Zahlungen in der chinesischen Währung abgewickelt werden können. Im Mai wurden in London die ersten unabhängigen RMB-Bonds im Wert von umgerechnet 400 Millionen Euro ausgegeben. In den kommenden fünf Jahren will China den RMB zu einer der drei führenden Währungen weltweit ausbauen.Erstmals offiziell Reservewährung für die WeltDer Währungskorb des IWF ist die Grundlage für die so genannten Sonderziehungsrechte, eine Art Kunstwährung des Fonds. Die aus den fünf Währungen berechnete Währung bietet beispielsweise die Grundlage für die Berechnung von Forderungen an Länder, denen der IWF Geld geliehen hat. Zudem macht es die Währung offiziell zu einer weltweiten Reservewährung.

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