China: Traumland für Aktienanleger? (Tencent, Alibaba, Baidu, ctrip, Sinopec, China Construction Bank, China Mobile, Bank of China, China Life)

Mittwoch, 21.09.2016 13:05

Kommentar von Mark de Groot

Lieber Leser,

nachdem die chinesische Wirtschaft im vergangenen Jahr ins Stottern geriet und die heimischen Börsen zeitweise den Handel aussetzten, musste man sich größte Sorgen um die chinesischen Aktienunternehmen machen. Inzwischen zeigen sich die Kurse jedoch überraschend gut erholt. Dafür haben nicht alleine die guten Nachrichten in jüngster Vergangenheit gesorgt. Die großen Konzerne erwiesen sich in der Krise robuster, als dies einige Experten vorhergesagt haben.

Ein Blick auf die diesjährige Kursentwicklung von fünf Aktiengesellschaften bestätigt dies. Die Firmen zählen zu den zehn größten Unternehmen des Landes:

Sinopec +32,31 %
China Construction Bank +11,72 %
China Mobile + 5,37 %
Bank of China -0,24 %
China Life -14,96 %

Traumrenditen bei Internetaktien?Europäische Anleger interessieren sich in der Regel aber weniger für Chinas Banken- oder Mobilfunk-Aktien, sondern vornehmlich für Unternehmen aus der Internetbranche. Diese Firmen sind noch vergleichsweise jung und bieten großes Wachstumspotenzial. Ausländische Giganten wie Google, Facebook & Co. werden aus dem chinesischen Markt durch die Regierung ferngehalten, während sich die einheimischen Konzerne ihrerseits auf globalen Expansionskurs begeben. Die Wirtschaftskrise hat darüber hinaus dazu geführt, dass sich hier verlockende Einstiegschancen ergeben. Die vier wichtigsten Aktien dieses Bereichs im Überblick:

Tencent +36,33 %
Alibaba +20,18 %
Baidu ADR -7,30 %
ctrip.com ADR -9,37 %

Tencent ist das chinesische Facebook. Die soziale Plattform finanziert sich zum einen über Werbung, zum anderen über Online-Spiele. Der Marktkapitalisierungswert beträgt inzwischen 254 Mrd. US-Dollar – „nur“ noch rund 100 Mrd. Dollar weniger als Facebook.

Alibaba ist aufgrund seines spektakulären Börsengangs in den USA inzwischen auch den meisten westlichen Anlegern ein Begriff. Das „chinesische Amazon“ nimmt mit 84 % aller Umsätze im chinesischen Onlinehandel eine Quasi-Monopolstellung ein. Der Konzern expandiert zudem zurzeit sehr stark im Ausland.

Baidu ist das chinesische Gegenstück zu Google und finanziert sich weitestgehend über Werbeeinnahmen. Für das nächste Jahr erwarten Experten einen Umsatz von rund 13 Mrd. US-Dollar. Doch Baidu hat auch andere Märkte im Blick. So entwickelt das Unternehmen gemeinsam mit dem Grafikkartenhersteller Nvidia ein selbstfahrendes Fahrzeug.

Die Chinesen gelten ja mittlerweile als Reiseweltmeister. Von diesem Tourismusboom profitiert die Buchungsplattform ctrip.com, die nach der Übernahme ihres Erzrivalen Qunar eine noch stärkere Marktposition einnimmt als schon zuvor. Um einen Orientierungswert zu geben: 2015 gaben die Chinesen mehr als 200 Mrd. US-Dollar für Auslandsreisen aus – Tendenz steigend.

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