China sucht nach einem neuen Wachstumsmodell

Samstag, 03.09.2016 16:00 von

Die G20-Staatschefs treffen sich im chinesischen Hangzhou. Sie wollen der globalen Wirtschaft neuen Schwung verschaffen. Doch auch wenn Gastgeber China für gemeinsame Lösungen wirbt, einfach wird eine Einigung nicht.

Den Versand von Paketen nach Hamburg verbieten, um die Gefahr von Bombenanschlägen beim kommenden G20-Gipfel in der Stadt zu verringern: Was unvorstellbar klingt, ist in China Realität. Am Wochenende treffen sich in der chinesischen Stadt Hangzhou die Staatschefs der G20-Länder. Dafür steht seit Tagen der komplette Paketversand still. Als eine von zahlreichen Sicherheitsmaßnahmen müssen die sieben Millionen Einwohner und Alibaba, das größte Handelsunternehmen des Landes, auf ihre Post warten bis Barack Obama, Angela Merkel, François Hollande und Co. wieder abgereist sind.Für ausländische Gäste das Unmögliche möglich machen. Das ist in China bei Großveranstaltungen üblich. Nun will das Land aber auch als Vorsitzender des Gipfels überzeugen. Es ist das erste Mal, dass China den internationalen Wirtschaftsgipfel ausrichtet. Es will endlich global als Partner auf Augenhöhe wahrgenommen werden und dafür am Wochenende Erfolge präsentieren.Die 1999 gegründete Gruppe der größten Volkswirtschaften vertritt zwei Drittel der Weltbevölkerung und 85 Prozent des globalen GDP. Einigt sie sich auf gemeinsame Maßnahmen, können diese tatsächlich großen Einfluss haben. Einfach wird das aber nicht. Die letzten G20-Treffen haben nur zu wenigen Resultaten geführt. Zu mehr als halbherzigen Absichtserklärungen kam es in der Regel nicht.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.