China im virtuellen Kaufrausch der Superlative

Freitag, 11.11.2016 17:20 von

Die Chinesen erleben am „Tag des Singles“ die vermutlich größte Kauforgie aller Zeiten. Alibaba macht diesmal den virtuellen Kaufhausbesuch massentauglich. Chinesen shoppen in 360-Grad in Paris, New York und Tokio.

Es wirkt wie ein normales Wohnzimmer. Aber der Raum in der virtuellen Einkaufslandschaft von Alibaba ist nur ein Vorgeschmack auf eine neue Form von Kauferlebnis. In dem am Computer entworfenen Zimmer hängen Bilder an der weißen Wand, die Kaufhäuser in der ganzen Welt zeigen: Paris, New York, London und Tokio. Ein Besuch ist nur einen Klick weit entfernt.

Pünktlich zum wichtigsten Einkaufstag des Jahres in China, dem „Tag des Singles“, hat Alibaba eine künstliche Einkaufswelt entwickelt. Die virtuelle Realität sollt dem Online-Giganten dabei helfen, die Zahl der Rücksendungen zu reduzieren, und mehr Kundinnen und Kunden zu digitalen Einkaufszügen zu bewegen.

Alibaba hat das System so ausgelegt, dass keine teuren VR-Brillen nötig sind. Jedes moderne Smartphone unterstützt die virtuellen Landschaften. „Das Verhalten unserer Kunden ändert sich. Der Einkauf wird immer stärker zu einem Erlebnis“, sagte Alibabas CEO Daniel Zhang.

Die Idee ist nicht neu. Händler auf der ganzen Welt experimentieren mit virtuellen Rundgängen durch das Produktangebot. Zuletzt hatte Ikea ein Pilotprojekt gestartet, in dem sich Kunden virtuell durch Küchenlandschaften bewegen können. „Virtuelle Realität entwickelt sich schnell, und in fünf bis zehn Jahren wird es ein integrierter Bestandteil unseres Lebens sein“, sagte Ikea-Manager Jesper Brodin bei der Vorstellung des Projektes.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.