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BYD will nicht nur den Finger, sondern die ganze Hand!

Donnerstag, 12.01.2017 15:05

Kommentar von Mark de Groot

Liebe Leser,

BYD ist auf dem lateinamerikanischen Markt klar auf dem Vormarsch. Nachdem der chinesische Batteriehersteller jüngst in ein brasilianisches Werk für Elektrobusse und Solarmodule investierte, will er sich nun den argentinischen Markt sichern. Dort steht der Konzern kurz vor dem Zuschlag bei einer Ausschreibung des Umweltministeriums. Der Auftrag umfasst die Lieferung von 50 Elektrobussen.

Neuausrichtung Argentiniens

Argentinien richtet derzeit seine gesamte Energiepolitik neu aus. Vor wenigen Tagen hatte sich beispielsweise der deutsche Windanlagenbauer Nordex ein großes Lieferkontingent bei einem staatlichen Auftrag sichern können. Es war die erste Ausschreibung für Ökostrom, die Argentinien jemals getätigt hat. Die Gründe für den Strategiewechsel sind einfach erklärt. Die Luftverschmutzung in den Ballungsräumen ist extrem hoch und die Kosten für herkömmliche Energieerzeugung schlagen zudem vergleichsweise teuer zu Buche. Argentinien sucht – wie im Übrigen viele lateinamerikanische Staaten – nach einer Alternative.

Diesen Bedarf hat BYD sehr frühzeitig erkannt. Das Unternehmen hat seine Fühler quasi auf dem gesamten Kontinent ausgestreckt. In Argentinien hat man beispielsweise bereits seit 2011 intensiv für seine Produkte geworben. Nun scheint man die Früchte der Arbeit ernten zu können. In wenigen Wochen rechnet man mit der endgültigen Entscheidung der argentinischen Regierung.

Die langfristigen Ziele von BYD

Und BYD will noch nachlegen. Ähnlich wie in Brasilien stellt man den Bau eines argentinischen Produktionsstandortes in Aussicht, der zusätzlich Arbeitsplätze garantieren würde. Dabei verfolgt der Konzern langfristige Ziele. Es geht BYD nicht nur um den Absatz von elektrifizierten Autos und Bussen. Man hofft, in diesen Schwellenländern auch Interessenten für sein neues Zugprojekt „SkyRail“ zu gewinnen, das derzeit in China unter Praxisbedingungen getestet wird. Wenn sich das System durchsetzen sollte, winkt in Südamerika ein Geschäft in ganz anderen Größenordnungen. Man könnte also sagen: BYD strebt nicht nur nach dem „kleinen Finger“ Elektrobusse, sondern nach der ganzen Hand – den kompletten Nahverkehr in Südamerika auf moderne Mobilität umzurüsten.

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