Bundesregierung interveniert auch bei Osram

Donnerstag, 27.10.2016 15:00 von

Beim geplanten Kauf der Osram-Lampensparte Ledvance müssen die chinesischen Interessenten einen Rückschlag einstecken. Das Wirtschaftsministerium hat den Antrag der Bieter auf Unbedenklichkeitsbescheinigung abgelehnt.

Das Bundeswirtschaftsministerium äußerte sich auf Anfrage dazu nicht, unternehmensnahe Kreise bestätigen die Nachricht allerdings. Die Bundesregierung wird den Deal laut Kreisen nun einer vertieften Prüfung unterziehen. Das bedeutet, die potenziellen Käufer sowie das Unternehmen werden monatelang warten müssen, bis sie wissen, woran sie sind. Ursprünglich sollte die Transaktion im Geschäftsjahr 2017 abgeschlossen werden.

Der geplante Kauf der Lampensparte für 400 Millionen Euro wird nun wohl erst mal auf Eis gelegt, bis ein verlässliches Signal aus Berlin vorliegt. Das dürfte auch für den erst kürzlich bekannt gewordenen Plan der Chinesen gelten, nicht nur die Lampensparte zu kaufen, sondern Osram komplett zu übernehmen.

 

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