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Bundesbank rechnet mit etwas schwächerem Wachstum im Sommer

Montag, 24.10.2016 12:06 von

FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Wachstum der deutschen Wirtschaft könnte nach Einschätzung der Bundesbank im zurückliegenden Sommer etwas an Schwung verloren haben. Die gesamtwirtschaftliche Aktivität sei im dritten Quartal möglicherweise vorübergehend etwas weniger dynamisch als im Frühjahr gestiegen, schrieb die Notenbank in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht. "Die konjunkturelle Grundtendenz ist allerdings nach wie vor recht kräftig", betonten die Experten in Frankfurt. Im Frühjahr hatte das Bruttoinlandsprodukt - getrieben vor allem vom Außenhandel - gegenüber dem Jahresanfang noch um 0,4 Prozent zugelegt.

Im Sommer dürften der Bundesbank zufolge insbesondere der private Konsum und der Bauboom die deutsche Wirtschaft gestützt haben. Die Verbraucher sind in Kauflaune, denn die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist historisch günstig und die Inflation trotz eines zuletzt leichten Anstiegs weiterhin gering. Zudem werfen Sparprodukte angesichts der Minizinsen kaum noch etwas ab.

Einen Dämpfer gab es laut Bundesbank im Sommer dagegen bei der Industrieproduktion. "Auch die Exporte konnten den zuvor erreichten hohen Stand nach den bislang vorliegenden Daten nicht ganz behaupten", erklärten die Notenbanker./mar/DP/tos