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BSI bestätigt Hacker-Angiff auf Router

Montag, 28.11.2016 17:40 von

Kein Internet, kein Telefon, kein TV: Das BSI bestätigt, dass es eine Hacker-Attacke auf rund 900.000 Telekom-Router gegeben hat. Mehr als die Hälfte von ihnen ist laut Unternehmen inzwischen wieder am Netz.

Das Bonner Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bestätigt, dass es sich bei der Störung von rund 900.000 Internet-Routern der Deutschen Telekom um einen Hackerangriff gehandelt hat. Das BSI „ordnet diesen Ausfall einem weltweiten Angriff auf DSL-Routern zu. Dieser erfolgte, um die angegriffenen Geräte mit Schadsoftware zu infizieren.“ Neben den Geräten der Telekom seien auch das vom BSI geschützte Regierungsnetz angegriffen worden. Diese Angriffe blieben aber folgenlos.

Bei der Telekom dagegen kam es seit Sonntagnachmittag zu massiven Störungen. Inzwischen allerdings ist mehr als die Hälfte der betroffenen Router wieder am Netz. Das sagte ein Sprecher der Telekom unserer Redaktion. Schon am Morgen hatte die Telekom gemeldet: „Wir haben Hinweise darauf, dass wir möglicherweise Opfer eines Hacker-Angriffs geworden sind.“ Konkret spreche sowohl die Begrenzung auf einzelne Gerätetypen als auch die regionale Verteilung der Ausfälle für die Hypothese, „dass wir möglicherweise Opfer eines Hacker-Angriffs geworden sind“.

Router dienen der Einwahl ins Netz der Telekom und ermöglichen damit Telefonie, den Internetzugang und auch den Online-Fernsehempfang.

Aktuell sucht der Bonner Konzern noch nach der genauen Ursache der Störung. „Es gibt kein klares Fehlerbild: Manche erleben zeitweise Einschränkungen oder sehr starke Schwankungen in der Qualität, es gibt aber auch Kunden bei denen derzeit gar nichts geht“, so das Unternehmen auf seiner Support-Seite. Aufgrund des Fehlerbildes sei nicht auszuschließen, „dass auf Router der genannten Typen gezielt Einfluss von außen genommen wurde, so dass sie sich nicht mehr im Netz anmelden können.“

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