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Britisches Geldhaus auf den Spuren der US-Rivalen

Donnerstag, 27.10.2016 11:40 von

Die New Yorker Wettbewerber haben gezeigt, wie es geht. Jetzt liefert auch die Londoner Großbank Barclays: Der Gewinn steigt im dritten Quartal deutlich. Dabei profitiert das Institut ausgerechnet von den Brexit-Folgen.

Die britische Investmentbank Barclays hat wie die Konkurrenz in den USA im Sommer von einem florierenden Handel profitiert. Der Vorsteuergewinn erhöhte sich um gut ein Fünftel auf 1,7 Milliarden Pfund (1,9 Milliarden Euro), wie das Institut am Donnerstag mitteilte. Damit wurden die Analystenerwartungen klar übertroffen.

Das Investmentbanking hatte Barclays in der Finanzkrise und danach immer wieder Verluste eingebrockt. Der neue Konzernchef Jes Staley will die Kosten deutlich senken und die Bank schlanker machen. Die Skandale der Vergangenheit sollen abgehakt werden. Das Institut soll sich künftig auf den Heimatmarkt und die USA konzentrieren. Zum Verkauf stehen unter anderem Aktivitäten in Europa und Afrika.

In Amerika hatten zuletzt bereits die führenden Investmentbanken Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) und Morgan Stanley ihre Quartalsgewinne um mehr als die Hälfte ausgeweitet. Auch hier sorgte der Handel für die Ergebnisverbesserung. Barclays half zudem, dass das Institut die meisten Einnahmen im Investmentbanking in den USA macht. Der Dollar (Dollarkurs) hat seit dem Brexit-Votum zum Pfund deutlich aufgewertet.

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