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Bringt die Digitalisierung mehr Frauen in den Chefsessel?

Donnerstag, 01.09.2016 12:20 von

Die Digitalbranche lobt sich gerne für eine überdurchschnittlich hohe Frauenquote. Bei genauerem Hinsehen wird aber schnell klar: der „Chief“, „Director“ oder „Head of“ bleibt meist männlich besetzt – nicht mehr lange.

„Die digitale Transformation schneidet die alten Zöpfe ab“, sagt Stefanie Wagner-Fuhs, Chief Market Officer der Namics AG und Mitglied der Geschäftsleitung. Die 49-jährige ist davon überzeugt, dass bestehende Prozesse und Muster aufgelöst, neu miteinander verwoben und permanent angepasst werden. Dadurch, so die Digital-Expertin, entstehen auch die Hoffnung, traditionelle Geschlechterrollen in der Arbeitswelt aufzuheben. Der digitale Wandel verheißt in Zukunft also vieles. Doch was davon hält er wirklich? Für unser Businessnetzwerk Leader.In hat Wagner-Fuhs diesen Gastbeitrag geschrieben.Fest steht, dass die digitale Transformation eine transparente und offene Kultur erfordert, die sich dynamisch an neue Entwicklungen anpasst. Prozesse müssen neu definiert, Organisationsstrukturen umgekrempelt, Rollen und Zuständigkeiten anders verteilt werden. Doch ein Blick auf den „digitalen Reifegrad“ mittelständischer Unternehmen ernüchtert: Für die meisten Firmen in Deutschland bedeutet digitale Transformation schlicht intelligente Vernetzung von Maschinen. Der Mensch wird vernachlässigt. Insbesondere bei der konzerninternen Struktur bleibt man gerne beim alt Bewährten. Wertvolles Potenzial liegt damit brach. Dabei können – und müssen – Unternehmen schon mit wenigen Schritten große Veränderungen anstoßen.In einem Großteil der Unternehmen sieht es heute so aus: Es gibt eine Abteilung für jeden Unternehmensbereich, mit klaren Zuständigkeiten, in denen die Mehrheit der Teams unter sich bleibt. Diese „Silos“ führen zu einer negativen Entwicklung: Jede Abteilung hat ihr eigenes Wissen und ihre eigenen Erfahrungswerte. So hält jeder einen Teil des Ganzen in der Hand, doch erst zusammengefügt ergeben die Teile ein sinnvolles Bild.

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