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Bremen: Keine "Lustlosigkeit" beim Nationalspieler

Mittwoch, 15.02.2017 17:44 von

Bremen: Keine "Lustlosigkeit" beim Nationalspieler

Dass Werders Serge Gnabry seit der Winterpause bislang nicht mehr an seine Leistungen aus dem zweiten Halbjahr 2016 anknüpfen kann, steht außer Frage. Seinerzeit gelangen ihm in 15 Partien sieben Tore und zwei Vorbereitungen, 2017 ist aus vier Spielen kein Treffer und als Assist lediglich der von ihm erzwungene Strafstoß beim 2:3 in Augsburg notiert. Beim 0:1 gegen Gladbach gab Gnabry jüngst seine eindeutig schwächste Vorstellung im Bremer Dress (kicker-Note 5). In den anschließenden Bewertungen wurde ihm prompt sogar "Lustlosigkeit" attestiert. Ein Urteil, das Klubmanager Frank Baumann indes deutlich zurückweist.

"Er hat die Messlatte eben sehr, sehr hoch gelegt"

Gnabrys Entwicklung bewerte er weiterhin als "sehr gut", betont der Werder-Boss. Und: "Ich fände es schon erstaunlich, wenn man einem 21-Jährigen nicht auch mal ein schlechteres Spiel verzeihen würde. Serge hat die Messlatte durch seine Leistung eben sehr, sehr hoch gelegt. Aber er ist nun mal noch kein fertiger Spieler. Wir werden ihn dabei unterstützen, dass er wieder seine Topleistung bringen kann."

Freilich: Mit seiner Generalkritik an Einstellung und Charakter des Teams, hatte Baumann nach Gladbach automatisch auch eine Angriffsfläche auf den objektiv schwachen Gnabry geboten. Für den Manager ist dieser Zusammenhang allerdings "aus der Luft gegriffen und völlig hanebüchen. Zwischen Lustlosigkeit und dem, was ich bemängelt habe, liegt schon noch mal ein großer Unterschied."

Werder will Gnabry über den Sommer hinaus halten

Unverändert kein Geheimnis bleibt, dass Werder den Nationalspieler über den Sommer hinaus behalten und ihm die bestehende Ausstiegsklausel dementsprechend abkaufen möchte. Solange die Erstliga-Perspektive des Klubs völlig unklar bleibt, sind etwaige konkrete Vereinbarungen jedoch ohnehin nicht angebracht. Baumann formuliert es so: "Wir sind ständig im Austausch. Wie bei allen anderen Spielern auch liegt der Fokus jetzt aber erstmal auf der sportlichen Gegenwart." Diese heißt am Samstag Mainz. Und das, soviel darf als sicher angenommen werden, mit Serge Gnabry als Hoffnungsträger in der grün-weißen Startformation.