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Brasilien leidet an Paranoia

Donnerstag, 12.01.2017 16:40 von

Im brasilianischen Korruptionsskandal hat ein übles Hauen und Stechen begonnen. Die Betroffenen wollen ihre Haut zu retten, indem sie ihre Kollegen anschwärzen. Wenn Paranoia zum Alltag wird – eine Weltgeschichte.

Eine Journalistenkollegin berichtet über eine merkwürdige Begegnung mit einem Abgeordneten in dessen Kabinett in Brasília. Welche Musik sie denn hören wolle, fragte der – und drehte, ohne eine Antwort abzuwarten, gleich das Radio auf einen Jazzkanal. Auch den Fernseher stellte er laut, dann schloss er die Gardinen. Der Politiker hegte jedoch keine zweideutigen Absichten. Er wollte lediglich sichergehen, dass niemand das Gespräch abhört oder aufzeichnet. Mit seiner Paranoia ist er derzeit nicht alleine in Brasília.

Im brasilianischen Korruptionsskandal hat ein übles Hauen und Stechen begonnen. Wahrscheinlich haben so ziemlich alle Politiker von Baukonzernen wie Odebrecht oder vom Staatskonzern Petrobras Geld kassiert. Nun versucht jeder seine Haut zu retten, indem er seine Kollegen anschwärzt – in der Hoffnung mit einer milderen Strafe der Justiz davonzukommen. Vor allem mit heimlich mitgeschnittenen Gesprächen versuchen sie Pluspunkte bei den Richtern und Staatsanwälten zu sammeln. Ein ehemaliger Petrobras-Direktor hat so über Monate vertrauliche Gespräche aufgenommen.

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