Top-Thema

09.12.16 +0,72%
Aktien New York Schluss: Ungebrochene Kauflust sorgt für weitere Rekorde

Bonner wollen bald auch Pakete in Portugal und Spanien zustellen

Sonntag, 09.10.2016 17:00 von

Die Deutsche Post (Deutsche Post Aktie) will in Europa weiter expandieren: Ab 2017 sollen auch Pakete in Portugal und Spanien zugestellt werden. Im Weihnachtsgeschäft erwartet der Bonner Konzern einen neuen Zustell-Rekord.

Die Deutsche Post peilt im wichtigen Weihnachtsgeschäft einen neuen Rekord in ihrem boomenden Paket-Geschäft an und will in Europa weiter expandieren. Als Marktführer in Deutschland wollen die Bonner die „Vereinten Paket-Nationen von Europa“ aufbauen, sagte die neue Post-Finanzchefin Melanie Kreis, in einem am Sonntag veröffentlichten Interview der Nachrichtenagentur Reuters. Im kommenden Jahr wolle die Post Pakete auch in Spanien und Portugal zustellen und ihr Netz in Europa damit ausbauen.„Wir liefern in Deutschland im Durchschnitt bis zu vier Millionen Pakete pro Tag aus, vor Weihnachten werden es mehr als acht Millionen sein. Dies wäre ein neuer Rekord“, sagte Kreis. Zuwächse im vierten Quartal könnten der Post helfen, ihr Jahresziel zu erreichen: Der Konzern will den operativen Gewinn (Ebit) 2016 auf 3,4 bis 3,7 (Vorjahr: 2,41) Milliarden Euro steigern. „Für das Gesamtjahr haben wir eine klare Guidance, und wir tun alles, um sie zu erreichen“, betonte Kreis. Die Post will weiter vom florierenden Online-Handel profitieren und ihr Zustellnetz für Pakete in Europa ausbauen: „Spanien und Portugal wollen wir im nächsten Jahr in unser Paket-Netz integrieren“, kündigte Kreis an. Der Konzern ist im Paket-Geschäft aktuell in 18 europäischen Ländern aktiv. „Wir arbeiten an den weißen Flecken, die es dort in Europa noch auf der Karte gibt“, sagte Kreis. In Spanien und Portugal habe die Post bereits eine Tageszustellung im Express-Bereich – „wir können dies auch mit Paketen leisten“. Weitere Schritte könnten folgen: „Wir wollen auf Basis unserer starken Position in Deutschland die 'Vereinten Paket-Nationen von Europa' aufbauen.“

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.