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Börsenjubel um niedrige Milliardenstrafe

Freitag, 30.09.2016 18:20 von

Positive Wende für die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) im Hypothekenstreit: Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Insider kommt das gebeutelte Bankhaus im Streit um Tricksereien auf dem amerikanischen Immobilienmarkt um die befürchtete 14-Milliarden-Dollar-Strafe im Hypothkenstreit herum. Dem Bericht zufolge scheint ein Vergleich mit dem US-Justizministerium gegen eine Zahlung von 5,4 Milliarden Dollar (Dollarkurs) (4,8 Milliarden Euro) möglich zu sein. AFP beruft sich auf mit der Sache vertraute Personen, eine Sprecherin der Deutschen Bank wollte sich dazu nicht äußern.

Für laufende Rechtsstreitigkeiten hatte die Deutsche Bank bereits Rücklagen in Höhe von rund fünf Milliarden gebildet. Bestätigt sich der Bericht, würde das Geld also knapp reichen, um die den wohl teuersten Rechtsstreit beizulegen. Das wäre ein wichtiger Schritt, um die Bank weiter zu stabilisieren und die Konzentration auf den Umbau zu lenken.

Das US-Justizministerium hatte im Hypothekenstreit vor zwei Wochen eine Strafe von 14 Milliarden Dollar aufgerufen. Experten und die Bank selbst haben jedoch mehrfach betont, diese Summe könne im Zuge der Verhandlungen noch deutlich gedrückt werden.

An der Börse verlieh die AFP-Meldung der Deutschen Bank sofort massiven Rückenwind, die Papiere legten mehr als sieben Prozent zu. Noch am Morgen war der Kurs der Aktie zeitweise unter zehn Euro gerutscht.

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