Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

  • Laden unsere Charts bei Ihnen nicht?
  • Wird unser Forum bei Ihnen nicht korrekt dargestellt?

Sie nutzen einen Adblocker, der hierfür verantwortlich ist. Hierauf hat ARIVA.DE leider keinen Einfluss. Bitte heben Sie die Blockierung von ARIVA.DE in Ihrem Adblocker auf.

Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

Top-Thema

18.02.17
ROUNDUP/Trump-​Vize Pence verspricht: 'Wir werden an der Seite Europas stehen'

Börsenchef Kengeter: Vorwürfe werden sich als unbegründet erweisen

Donnerstag, 16.02.2017 10:10 von

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter hält die Vorwürfe wegen Insiderhandels gegen sich für unbegründet. "Klar ist, dass der im Raum stehende Vorwurf im Interesse integrer Märkte aufzuklären ist", sagte Kengeter laut Redetext am Donnerstag in Frankfurt. "Die Deutsche Börse und ich persönlich, wir kooperieren vollumfänglich mit dem Staatsanwalt - und ich bin sicher, dass sich die Vorwürfe nach eingehender Prüfung als unbegründet erweisen werden."

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt gegen den Manager wegen des Verdachts auf Insiderhandel. Kengeter hatte am 14. Dezember 2015 im Rahmen eines Vergütungsprogramms Deutsche-Börse-Anteile im Wert von 4,5 Millionen Euro gekauft, die er nicht vor Ende 2019 veräußern darf. Zehn Wochen später, am 23. Februar 2016, machten Deutsche Börse und London Stock Exchange (LSE) Fusionsgespräche öffentlich. Die Aktienkurse beider Unternehmen stiegen in der Folge deutlich.

"Die Verdächtigung des Insiderhandels hat mich persönlich sehr getroffen. Insiderhandel widerspricht allem, wofür ich stehe", sagte Kengeter. "Ich habe den Aktienkauf mit meinem eigenen Geld nicht zu einem selbstgewählten Zeitpunkt getätigt, sondern in einem mir vorgegebenen Zeitrahmen zwischen dem 1. und dem 21. Dezember 2015, den der Aufsichtsrat für die Teilnahme an dem Vergütungsprogramm festgelegt hatte. Danach wurde der Kauf sofort publik gemacht. Die gekauften Anteile haben zudem eine Haltefrist bis Ende 2019."/ben/das/DP/stb