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Böhmermann bringt AfD-Nachwuchs in Rage

Montag, 28.11.2016 12:40 von

Die AfD hält Landesregierungen mit teils abwegigen oder widersinnigen parlamentarischen Anfragen in Atem. Jan Böhmermann nimmt das auf die Schippe und provoziert damit harsche Kritik von der Jungen Alternative.

Nein, eigentlich will er die AfD gar nicht durch den Kakao ziehen. „Keine Scherze“, betont der ZDF-Satiriker Jan Böhmermann auf seiner Facebook-Seite. Vielmehr will er mit voller Ernsthaftigkeit ergründen, was die Partei von Frauke Petry bisher zustande gebracht hat. Immer sitzt die AfD mittlerweile in zehn Landesparlamenten, in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sogar mit einer satten Fraktionsstärke von über 20 Prozent.

Als Oppositionspartei kann sie zwar nicht politisch gestalten, aber sie hat durchaus Möglichkeiten, im politischen Diskussionsprozess Akzente zu setzen und die die Regierungstätigkeit zu kontrollieren – indem ihre Abgeordneten sogenannte Kleine Anfragen an die Regierung richten, die sich auf einen bestimmten Sachverhalt beziehen, oder Große Anfragen, die umfangreichere Politikfelder betreffen. Hier setzt Böhmermann mit seiner Aufklärungsarbeit an. Er will zeigen, „was die sehr, sehr gute Partei AfD schon alles für Deutschland geleistet hat“.

Denn, so betont er in seiner Sendung „Neo Magazin Royale“: Die AfD müsse keine Lösungen anbieten. „Die AfD muss nicht sagen, wie es besser geht, es reicht, dass die AfD sagt, wie es schlecht läuft.“ Sie müsse keine Alternativen anbieten, sie müsse nicht gestalten. „Die AfD muss einfach sagen, wie es scheiße läuft.“ Danach zitiert Böhmermann aus diversen AfD-Anfragen – und provoziert so den Nachwuchs der Partei.

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