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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax verschnauft nach Sprung über 11 000 Punkte

BMW: In Sachen Profitabilität einsame Spitze!

Mittwoch, 30.11.2016 12:00

Kommentar von Hermann Pichler

Lieber Leser,

das ist doch aller Ehren wert. Im internationalen Vergleich schneidet der bayerische Autokonzern BMW bei der operativen Marge im bisherigen Jahresverlauf am besten ab. Nach Berechnungen der Unternehmensberatung Ernst & Young erzielte der DAX-Konzern im Zeitraum Januar bis September eine operative Rendite von 12 Prozent. Dahinter folgen mit einigem Abstand der Stuttgarter Autobauer Daimler und der japanische Weltmarktführer Toyota mit Margen von 8,4 bzw. 8,3 Prozent. Weit abgeschlagen findet sich der Wolfsburger Autokonzern Volkswagen mit einer operativen Marge von 5,4 Prozent. Und dies hat der 12-Marken-Konzern vor allem seinen vielen Töchtern wie Audi, Seat und Skoda zu verdanken. Bei der Stammmarke VW belief sich die Rendite zuletzt auf desaströse 1,6 Prozent. Auch deshalb hatten die Wolfsburger unlängst ein massives Sparprogramm präsentiert, infolgedessen bis Mitte des kommenden Jahrzehnts rund 30.000 Stellen gestrichen werden sollen, allein in Deutschland etwa 21.000. Im dritten Quartal war Daimler mit einer operativen Rendite von 10,5 Prozent sogar noch profitabler als BMW, das auf 10,2 Prozent kam.

In absoluten Zahlen erzielte BMW im abgelaufenen Quartal einen operativen Gewinn von 2,4 Mrd. Euro und landete damit auf dem fünften Platz. Die Liste wurde von Toyota mit einem Betriebsergebnis von 4,2 Mrd. Euro angeführt, Daimler erwirtschaftete 4 Mrd. Euro. „Die Gewinnsituation der deutschen Autokonzerne ist im internationalen Vergleich zurzeit bemerkenswert gut“, sagt Ernest & Young-Autoexperte Peter Fuß, der auch im vierten Quartal mit einem starken Abschneiden der deutschen Vertreter rechnet.

Die BMW-Aktie befindet sich seit dem Juli-Tief in einer mittelfristigen Aufwärtsbewegung. Bis heute verbesserte sich das Papier seither um knapp ein Viertel. Aktuell gibt der Anteilsschein in einem schwachen Gesamtmarkt etwas nach. An den Märkten herrscht angesichts des mit der Spannung erwarteten Verfassungsreferendums in Italien Verunsicherung.

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