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Blase, welche Blase?

Donnerstag, 12.01.2017 12:40 von

Politiker wollen die Vergabe von Baugeld weiter einschränken. Unnötig und schädlich sei dies, meint das Wirtschaftsforschungsinstitut IW. Die Deutschen ließen sich nicht zu riskanten Finanzierungen hinreißen.

Die Preise für neue Eigentumswohnungen sind in Deutschland 2016 um 8,5 Prozent gestiegen, hat das Immobilienmarktforschungsinstitut Empirica am Dienstag festgestellt. In den kreisfreien Städten kletterten die Preise sogar um fast zehn Prozent. Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäusern gingen vergleichbar nach oben.

Solche Zahlen machen Bundesbankern und Politikern Angst. Angst vor einer Kredit- und Immobilienlase, die, wenn sie platzt, Tausende überschuldete Haushalte zurücklässt und Banken zu Pflegefällen macht wie 2008. Damals wurden in den USA Immobilienkredite in Höhe vieler Milliarden Dollar (Dollarkurs) notleidend und die Pleite der Investmentbank Lehman hinterließ Chaos auf den Finanz- und Kapitalmärkten hinterließ.

Doch die Sorge vor einer Kreditblase ist unbegründet, stellt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie fest. Anhand eines empirischen Modells zeigt das Institut, dass sich das Kreditvolumen deutlich schwächer entwickelt, als dies angesichts der Rahmenbedingungen zu erwarten gewesen wäre. Einerseits ist zwar das monatliche Neugeschäftsvolumen von Wohnungsbaukrediten von Banken an private Haushalte zurzeit höher als vor dem Jahr 2014. Bis dahin lag der monatliche Mittelwert bei etwa 15 Milliarden Euro, danach bei 20 Milliarden Euro. Doch inzwischen ist das Volumen wieder etwas niedriger. Dass keine Gefahr einer Kreditblase besteht, ergibt sich für das IW aus dem Verhältnis von Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu Wohnungsbaukrediten. Das war früher deutlich höher und ist seit 2009 rückläufig. „Gemessen an den Zinsen und Hauspreisen lässt sich in Deutschland momentan kein zu starkes Kreditvolumen beobachten“, heißt es in der IW-Studie.

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