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Bitcoin-Boom auf Island – Stromkonzern fürchtet Energienotstand

Dienstag, 13.02.2018 12:42 von Handelsblatt

Wegen der günstigen Stromerzeugung sind viele Rechenzentren nach Island gezogen. Die Bitcoin-Produzenten verbrauchen schon mehr Strom als alle Privathaushalte.

Zwar haben Kriminelle eine Vorliebe für Cyber-Zahlungsmittel, doch auch seriöse Investoren sind stark an Bitcoin, Ripple oder Ethereum interessiert. Aktuelle Entwicklungen im Newsblog.

+++ 13. Februar, 12.36 Uhr +++

Isländischer Stromkonzern Energienotstand wegen Bitcoin

Der hohe Energieverbrauch zur Erzeugung der Digitalwährung Bitcoin sorgt für Schlagzeilen. Die in Island beheimateten Bitcoin-Produzenten dürften in diesem Jahr mehr Strom verbrauchen als alle isländischen Privathaushalte zusammen, wie der Sprecher des isländischen Energieunternehmens HS Orkas, Johann Snorri Sigurbergsson, dem britischen Fernsehsender BBC am Dienstag sagte.

Grund des hohen Energieverbrauchs sei, dass sich immer mehr Rechenzentren, darunter sogenannte „Miner“, in Island ansiedeln wollten. Es gebe eine hohe Anzahl von Kundenanfragen, sagte Sigurbergsson: „Wenn all diese Projekte realisiert werden, haben wir nicht genug Energie dafür.“

+++ 17.35 Uhr +++

Kryptowährungen leicht im Plus

Die wichtigsten Kryptowährungen sind leicht im Plus in die neue Woche gestartet: Am frühen Montagabend notieren Bitcoin, Ethereum und Ripple im grünen Bereich. Für Bitcoin geht es fast vier Prozent nach oben auf rund 8.730 Dollar (Dollarkurs), Ethereum liegt über zwei Prozent im Plus, Ripple knapp drei Prozent. Das zeigen Zahlen des Analysehauses Coinmarketcap, das die wichtigsten Börsen auswertet. Die großen Digitalwährungen reagieren damit nicht auf die Warnung der europäischen Finanzaufseher.

+++ 16.35 Uhr +++

EU-Finanzaufseher warnen vor Digitalwährungen

Der Gegenwind für Digitalwährungen wie Bitcoin nimmt zu: Die führenden Finanzaufseher der Europäischen Union (EU) haben eindringlich vor Gefahren durch Kryptowährungen gewarnt. Man sei besorgt darüber, dass eine zunehmende Anzahl von Konsumenten virtuelle Währungen kaufe, ohne sich der damit verbundenen Risiken bewusst zu sein, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung der EU-Finanzregulierungsbehörden ESMA, EBA und EIOPA.

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