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BGH-Urteil verbietet Gebühr bei Kontoüberziehung

Dienstag, 25.10.2016 15:40 von

Wegen der niedrigen Zinserlöse erhöhen viele Banken ihre Gebühren oder führen sie ein - etwa eine Mindestgebühr für das Überziehen des Dispokredits. Jetzt hat der Bundesgerichtshof diese Praxis untersagt.

Stellen Sie sich vor, Sie bitten einen Kollegen, Ihnen bis zum morgigen Tag einen Euro zu leihen, da Sie ihr Portemonnaie daheim vergessen haben. Zehn Euro Schulden haben Sie ohnehin schon bei ihm, aber der Kollege stimmt zu und macht sich eine Notiz auf einem Zettel, dass Sie ihm den Euro am kommenden Tag zurückgeben wollen. Am darauffolgenden Tag bringen Sie ihm den Euro an seinen Arbeitsplatz. Er notiert auf seinem Zettel, dass er das Geld zurückerhalten hat. Und verlangt von ihnen dafür 6,90 Euro. Dafür, so sagt er, können Sie bei ihm im laufenden Quartal jedoch gerne wieder einen Euro leihen ohne dass diese Individualgebühr anfällt. Bei diesem Kollegen leihen Sie sich sicher nicht nochmal Geld. Aber so was passiert natürlich sowieso nie.

1 Euro leihen, 6,90 zahlenDen Kunden einiger Banken ist es jedoch genau so ergangen. Stellen Sie sich vor, Sie sind Kunde der Deutschen Bank und haben dort ein Girokonto. Dies überziehen sie im laufenden Quartal einen Tag vor dem Gehaltseingang um einen Euro. Das kostet sie 6,90 Euro.

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