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Beziehungsstatus – Tüv-geprüft

Samstag, 01.10.2016 10:20 von

Warum sollte man in Zeiten von Elitepartner und Parship die Partnerwahl dem Zufall überlassen? Diese Frage hört Herr K. oft von seinen Arbeitskollegen. Doch irgendwie kann und will er den Partnerbörsen nicht trauen.

Koslowski parshippt jetzt: „Ihr kennt mich“, fängt er in der Kantine zwischen Rohkost-Wrap und Bircher Müsli an. Oh ja, sie kennen ihn, denkt Herr K. Vor jedem Zahnbürstenkauf veranstaltet Koslowski Preisvergleiche und studiert Bewertungsportale. Controller eben.

„Warum sollte ich also ausgerechnet die Partnerwahl dem Zufall überlassen?“ Frau Stibbenbrook aus der Rechtsabteilung antwortet ebenso ungefragt wie schnippisch: „Vielleicht weil die Liebe eine Himmelsmacht ist und kein Youtube-Tutorial in Wahrscheinlichkeitsrechnung?“ Er ignoriert sie.

Erst sei er ja bei Elitepartner gewesen, aber dann hätte ihn doch der Service bei Parship überzeugt. Herr K. muss in sich hineinglucksen. Das Einzige, was Koslowski gefallen haben dürfte, waren sicher die Models, die in der Parship-Reklame immer aussehen, als seien sie Millionenerbinnen, Unterwäschemodels und Sportstudentinnen in Personalunion. Die Lücke zwischen Werbetraum und Realität klafft nicht mal in Badezimmer-Prospekten weiter auseinander, wo ja auch nie eine schmierige Shampooflasche oder nasse Socken auf dem Heizkörper die puristische Design-Eleganz stören.

Apropos schmierig: Koslowski wurde seinem Ruf als Zahlenfresser offenkundig auch bei Parship gerecht, denn ihm fiel auf: Bei einem halben Jahr Laufzeit kostet die Mitgliedschaft 74,90 Euro pro Monat, bei zwei Jahren nur noch 34,90. Koslowski konfrontierte die Parship-Hotline dann mit der Idee einer 20-jährigen Mitgliedschaft zu 2,99 Euro pro Monat, worauf sich die überforderte Servicekraft nicht einlassen wollte. Das Gespräch wurde aber sicher zu Testzwecken aufgezeichnet und sorgt in dem Callcenter noch lange für Erheiterung.

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