Besser gefüllte Flieger bei Air Berlin

Freitag, 04.11.2016 14:00 von

Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Maschinen von Air Berlin (Air Berlin Aktie) stärker ausgelastet – trotzdem wurden weniger Passagiere befördert. Grund dafür sind Flugausfälle, die durch die Aufspaltungspläne hervorgerufen wurden.

In Fliegern der kriselnden Fluggesellschaft Air Berlin sind im Oktober trotz des Wirbels um die Zukunft des Unternehmens weniger Sitze leer geblieben. Im Vergleich zum Oktober 2015 habe sich die Auslastung der Maschinen um 2,1 Prozentpunkte auf 86,3 Prozent verbessert, teilte Deutschlands zweitgrößte Fluglinie am Freitag mit. Die Zahl der Fluggäste verringerte sich im Jahresvergleich aber um 4,1 Prozent auf 2,75 Millionen. Das lag vor allem daran, dass Airberlin angesichts anhaltend roter Zahlen das Flugangebot noch stärker reduziert hatte und darüber hinaus zahlreiche Flugausfälle hatte hinnehmen müssen.

Anfang Oktober waren bei Air Berlin zahlreiche Flüge ausgefallen, nachdem das Unternehmen seine Aufspaltung angekündigt hatte. Piloten und Flugbegleiter bei der Partner-Fluglinie Tuifly meldeten sich reihenweise krank. Tuifly soll nach diesen Plänen mit einem Teil von Air Berlin zu einem Ferienflieger-Bündnis zusammengeführt werden. Weil 14 Tuifly-Maschinen samt Personal schon jetzt bei Air Berlin im Einsatz sind, fielen auch dort viele Flüge aus. Einen Teil konnte Air Berlin mithilfe von befreundeten Airlines aus dem Verbund ihrer Großaktionärin Etihad auffangen.

Air Berlin ist hoch verschuldet und schreibt seit Jahren Verluste. Nach den jüngsten Plänen soll sich die Stammflotte auf 75 Maschinen etwa halbieren. 40 Maschinen sollen samt Personal an den Lufthansa-Konzern vermietet werden. Die Ferienflieger-Flotte soll zusammen mit Tuifly auf gut 60 Maschinen kommen. Der Tui-Konzern hat nach heftigem Widerstand aus der Tuifly-Belegschaft eine Entscheidung über das weitere Vorgehen zunächst verschoben.

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