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Berkeley schließt Abnahmevertrag mit Interalloys ab und verdoppelt erste Abnahmemengen

Montag, 28.11.2016 08:00 von


Berkeley schließt Abnahmevertrag mit Interalloys ab und verdoppelt erste Abnahmemengen

Berkeley Energia freut sich, bekannt zu geben, dass es mit Interalloys Trading Limited (Interalloys) einen verbindlichen Abnahmevertrag (der Vertrag) unterzeichnet hat, der den Verkauf der ersten Produktionscharge aus der Mine Salamanca betrifft.

Die Parteien haben die zuvor angekündigte Absichtserklärung in einen verbindlichen Vertrag umgewandelt und hierbei eine Verdopplung der vereinbarten Abnahmemengen pro Jahr auf insgesamt zwei Millionen Pfund über einen Zeitraum von fünf Jahren festgelegt. Es besteht Potenzial, die jährlichen Abnahmemengen auf insgesamt 3 Millionen Pfund zu erhöhen und den Vertrag zu verlängern.

Die Preisgestaltung beruht auf einer Mischung aus Fest- und Marktpreisen, um auch in den ersten Produktionsjahren positive Margen zu erzielen, aber gleichzeitig sicherzustellen, dass das Unternehmen in Zukunft auch von potenziell höheren Preisen profitieren kann.

Zwischen den Parteien wurde ein Festpreis von im Schnitt 43,78 USD pro Pfund Uran für die vertraglich festgelegten und freigestellten Abnahmemengen festgelegt. Der Spotpreis liegt im Vergleich hierzu aktuell bei rund 18 USD pro Pfund.

Daneben steht das Unternehmen auch im Gespräch mit anderen potenziellen Abnehmern, um mit diesen gegebenenfalls Verträge zu ähnlichen Bedingungen abzuschließen, wie sie in dem mit Interalloys unterzeichneten Vertrag festgelegt wurden. Solche Verkaufsverträge werden im normalen Geschäftsverlauf abgeschlossen werden, während sich das Unternehmen einen Absatzmarkt bei hochwertigen Abnehmern aufbaut.

Das Unternehmen geht davon aus, dass sich der Uranpreis in nächster Zeit nicht wesentlich ändern wird. Allerdings dürften ab 2018 - wenn Salamanca planmäßig in einen Produktionsbetrieb übergeführt wird - bei vielen Versorgungsbetrieben in den USA neue Verträge anstehen. Diese befinden sich dann im Wettbewerb mit der stärkeren Nachfrage aus China, wo neue Reaktoren in Betrieb gehen, und dies könnte eine Erhöhung sowohl bei den Spotpreisen als auch bei den vertraglich vereinbarten Festpreisen nach sich ziehen.

Paul Atherley, Managing Director, äußerte sich hierzu folgendermaßen:

Wir freuen uns sehr, dass wir die zuvor angekündigte Absichtserklärung in einen verbindlichen Abnahmevertrag mit Interalloys umwandeln und zugleich die vereinbarten Abnahmemengen bei einem Festpreis von 43,78 USD pro Pfund verdoppeln konnten. Damit sollten wir angesichts unserer Steady State-Kosten von etwa 15 USD pro Pfund sehr hohe Gewinnspannen erzielen können.

Die Anfangsphase der Bauarbeiten verläuft sehr gut, und während wir uns der Produktion nähern, steigt auch das Interesse der großen Versorgungsunternehmen, die ihre Abnahmemengen diversifizieren wollen und zunehmend nach kostengünstigen Produzenten in Europa suchen.

Indem wir bereits ab jetzt bis zum Beginn der Produktion langfristige Abnahmeverträge abschließen, wollen wir uns einen Absatzmarkt für unser Uran aufbauen.

Weitere Informationen erhalten Sie über:

Paul Atherley-
Geschäftsführer-
+44 207 478 3900--
info@berkeleyenergia.com

Hugo Schumann
kaufmännischer Direktor
+44 207 478 3900

Über Interalloys:

Interalloys ist ein 1993 gegründetes privat finanziertes Rohstoffhandelsunternehmen, das auf den Kauf, Verkauf und Vertrieb von Rohstoffen an einen weltweiten Kundenstamm spezialisiert ist.

Interalloys baut sein Portfolio von Abnahme- und Vertriebsverträgen kontinuierlich aus. Das Unternehmen bietet Minenbesitzern, mit denen es eng zusammenarbeitet, einen direkten Vertriebsweg, einschließlich Logistik, Kapital und Vermarktung.

Interalloys mit Hauptsitz in Europa betreibt Niederlassungen rund um den Globus und stellt somit eine globale Abdeckung und lokales Know-how sicher, um seinen Zulieferern und Kunden die beste Lösung - aus kultureller und strategischer Sicht - bieten zu können.

Weitere Hintergrundsinformationen:

Berkeley Energias Mine Salamanca

Ziel von Berkeley Energia ist es, einer der weltweit kostengünstigsten Produzenten zu werden, der die weltweit führenden Versorgungsunternehmen zuverlässig aus dem Zentrum der Europäischen Union mit Brennstoff für eine saubere Grundlaststromerzeugung beliefert. Nach Produktionsaufnahme wird die Mine mit einer Förderleistung von über vier Millionen Pfund Urankonzentrat pro Jahr - etwa 10 % des Gesamtbedarfs des Kontinents - einer der größten Produzenten der Welt darstellen.

Wie einer im Juli 2016 veröffentlichten unabhängigen Studie, die von MDM Engineering Limited, Teil der Unternehmensgruppe Amec Foster Wheeler angefertigt wurde, zu entnehmen ist, hat das Projekt einen Kapitalwert von über 530 Millionen USD und wird jährlich rund 4,4 Millionen Pfund Uran zu Cash-Kosten von 15,39 USD pro Pfund produzieren. Das Projekt ist damit einer der weltweit kostengünstigsten Uranbetriebe und gehört zu den Top Ten der globalen Uranproduzenten.

Die Mine wird eine Gemeinde, die unter einem Investitionsmangel leidet und besonders stark von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen ist, revitalisieren. In Ausbildungsprogrammen werden die Anwohner gezielt für die 454 Arbeitsplätze, die durch die Mine geschaffen werden, sobald diese in Produktion ist, ausgebildet. Darüber hinaus wird geschätzt, dass die Mine im Laufe der Zeit indirekt weitere 2.295 Stellen in der Region schaffen wird. Lokale Geschäfte werden bevorzugt eingesetzt und die lokalen Kommunen und Gemeinden werden während der Lebensdauer der Mine vollständig unterstützt.

In dieser spanischen Region wird seit den 1950er Jahren Uran gefördert. Spanien verfügt aktuell über sieben Kernkraftwerke, die ein Fünftel des Strombedarfs des Landes decken. Der Uranabbau erfolgte in Spanien bis zur Inbetriebnahme der Uranmine Mina Fe in Salamanca in den 1970er Jahren nur in kleinem Umfang. Diese Mine produzierte bis zu ihrer Stilllegung im Jahr 2000 insgesamt 5.500 Tonnen Urankonzentrat.

Wesentlicher Vertragsinhalt

- 50 % der Abnahmemenge an U3O8-Konzentrat (das Konzentrat) werden zu Festpreisen und 50 % der Konzentratmengen zu Spotpreisen (vorbehaltlich Preisunter- und -obergrenzen) verkauft. Diese Grenzen wurden auf + 9 USD bzw. - 9 USD des Festpreises in einem jeweiligen Jahr festgesetzt.

- Der Festpreis für das Konzentrat beträgt für die Vertragslaufzeit durchschnittlich 40 USD pro Pfund.

- Der Festpreis für das Konzentrat beläuft sich unter Berücksichtigung der freigestellten Käufe in den zwei zusätzlichen Vertragsjahren durch Interalloys auf durchschnittlich 43,78 USD pro Pfund.

- Der Durchschnittspreis für sämtliche Konzentrate, die zu den Fest- und Marktpreisen (unter Anwendung des Durchschnitts der Unter- und Obergrenzen) verkauft werden, beträgt unter Berücksichtigung der freigestellten Käufe durch Interalloys 42,43 USD pro Pfund.

- Das Jahr, in dem die Konzentratauslieferung erstmalig erfolgt,ist entweder 2019 oder das Jahr, in dem die Mine Salamanca in Betrieb genommen wird - der spätere Zeitpunkt ist maßgeblich.

- Das Unternehmen und Interalloys sind beide berechtigt, den ersten Konzentratkauf zweimal für einen Zeitraum von jeweils 12 Monaten aufzuschieben, um Raum für mögliche Verzögerungen bei der Erschließung des Projekts zu lassen.

- Sollte die Produktion nicht bis zum 1. Juli 2023 begonnen haben, haben beide Parteien das Recht, den Vertrag zu kündigen.

- Berkeley muss seinen Lieferverpflichtungen gemäß des Vertrags mit Interalloys zuerst nachkommen, bevor es andere Lieferverpflichtungen erfüllt. Hiermit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass der hierin gemeldete Vertrag die erste Vereinbarung ist, die Berkeley hinsichtlich der zukünftigen Konzentratverkäufe aus dem Projekt eingegangen ist.

- Interalloys hat das Recht, pro Jahr bis zu weitere 100.000 Pfund Konzentrat zu dem in diesem Jahr gültigen Festpreis zu erwerben.

- Interalloys hat das Recht, die Vertragslaufzeit um zwei Jahre zu verlängern, indem es 400.000 Pfund Konzentrat zu einem Festpreis von 48 USD pro Pfund im sechsten Jahr bzw. 400.000 Pfund Konzentrat zu einem Festpreis von 49 USD pro Pfund im siebten Jahr erwirbt.

Stellungnahme der Sachverständigen

Die Informationen in dieser Mitteilung, die sich auf die definitive Machbarkeitsstudie, die Mineralressourcen in Zone 7, die Erzreservenschätzungen, den Abbau und die Aufbereitung von Uran, die Infrastruktur, die Produktionsziele und die Kostenschätzung beziehen, stammen aus der Meldung vom 14. Juli 2016 mit dem Titel Study confirms the Salamanca project as one of the worlds lowest cost uranium producers, die auf der Website von Berkeley unter www.berkeleyenergia.com verfügbar ist.

Berkeley Energia Limited (Berkeley) bestätigt, dass a) dem Unternehmen keine neuen Informationen oder Daten vorliegen, die sich wesentlich auf die in der Originalmeldung enthaltenen Informationen auswirken; b) die wesentlichen Annahmen und technischen Parameter, die den Mineralressourcen, Erzreservenschätzungen, Produktionszielen und den aus den Produktionszielen abgeleiteten Finanzinformationen zugrunde liegen und in der Originalmeldung enthalten sind, weiterhin gelten und sich nicht wesentlich verändert haben; und c) die Form und der Kontext, in denen die entsprechenden Gutachten der Sachverständigen in dieser Pressemeldung dargestellt werden, nicht wesentlich von den Originalmeldungen abweichen.

Die in der Originalmeldung enthaltenen Informationen, die sich auf die definitive Machbarkeitsstudie beziehen, basieren auf Datenmaterial, das von Herrn Jeffrey Peter Stevens, einem Sachverständigen und Mitglied des Southern African Institute of Mining & Metallurgy zusammengestellt bzw. geprüft wurde. Bei diesem Institut handelt es sich um eine sogenannte Recognised Professional Organisation (RPO), die in einer Liste angeführt ist, welche auf der ASX-Webseite von Zeit zu Zeit veröffentlicht wird. Herr Stevens ist ein Angestellter der Firma MDM Engineering (Teil der Amec Foster Wheeler Group). Herr Stevens hat ausreichende Erfahrungen, wie sie für den Mineralisierungstyp und die Art der hier betrachteten Lagerstätte sowie die von ihm durchgeführten Tätigkeiten wesentlich sind. Er verfügt somit über die entsprechenden Qualifikationen, die ihn zum Sachverständigen gemäß den einschlägigen australischen Richtlinien der Berichterstattung (Australasian Code for Reporting of Exploration Results, Mineral Resources and Ore Reserves, Ausgabe 2012) befähigen.

Die in der Originalmeldung enthaltenen Informationen, die sich auf die Erzreservenschätzungen, den Abbau und die Aufbereitung von Uran, die Infrastruktur, die Produktionsziele und die Kostenschätzung beziehen, basieren auf Datenmaterial, das von Herrn Andrew David Pooley, einem Sachverständigen und Mitglied des Southern African Institute of Mining & Metallurgy zusammengestellt bzw. geprüft wurde. Bei diesem Institut handelt es sich um eine sogenannte Recognised Professional Organisation (RPO), die in einer Liste angeführt ist, welche auf der ASX-Webseite von Zeit zu Zeit veröffentlicht wird. Herr Pooley ist ein Angestellter der Firma Bara Consulting (Pty) Ltd. Herr Pooley hat ausreichende Erfahrungen, wie sie für den Mineralisierungstyp und die Art der hier betrachteten Lagerstätte sowie die von ihm durchgeführten Tätigkeiten wesentlich sind. Er verfügt somit über die entsprechenden Qualifikationen, die ihn zum Sachverständigen gemäß den einschlägigen australischen Richtlinien der Berichterstattung (Australasian Code for Reporting of Exploration Results, Mineral Resources and Ore Reserves, Ausgabe 2012) befähigen.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Aussagen zu Plänen im Hinblick auf die Mineralkonzessionsgebiete von Berkeley sind zukunftsgerichtete Aussagen. Es kann nicht gewährleistet werden, dass Berkeleys Pläne für die Erschließung seiner Konzessionsgebiete wie gegenwärtig erwartet umgesetzt werden können. Es kann zudem nicht garantiert werden, dass Berkeley in der Lage sein wird, weitere Minerallagerstätten sicherzustellen, dass sich die Mineralisierung als wirtschaftlich rentabel erweisen wird, oder dass in den Mineralkonzessionsgebieten von Berkeley jemals ein Bergbaubetrieb errichtet werden kann.

Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Bitte beachten Sie die englische Originalmeldung auf www.sedar.com , www.sec.gov , www.asx.com.au/ oder auf der Firmenwebsite!

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