Top-Thema

Bekenntnisse eines Snapchatters

Mittwoch, 16.11.2016 19:00 von

Die junge Generation liebt Snapchat. Doch was ist der Reiz, sich in einen Hund zu verwandeln und Fotos von der letzten Party anzuschauen? Es ist ein Riesenspaß – und vor allem sind Eltern und Großeltern (noch) nicht da.

Einfach mal Quatsch machen, ganz ohne Konsequenzen. Das ist Snapchat für mich. Ich bin 17 Jahre alt, Gymnasiast – und komplett handysüchtig. Wenn es um Fotos des letzten Partyabends geht, um Bilder von der unterhaltsamen Klassenfahrt oder vom öden Familienurlaub an der Nordsee: In den Accounts meiner Freunde gibt es all das zu sehen. Meine Generation liebt Snapchat. Das hat einen bestimmten Grund: Unsere Eltern und Großeltern sind (noch) nicht da. Sie kennen die Plattform vielleicht, aber sie haben kein Konto. Das heißt: elternfreie Zone. Wir sind unter uns – nur meine Freunde und ich.

Viele der Konkurrenten von Snapchat können diese Intimsphäre nicht mehr bieten. Facebook (Facebook Aktie) hat schon mehrfach versucht, das Netzwerk mit dem kleinen Geist als Logo zu übernehmen. Die Gründer aber lehnten ab. Gut so, denn Facebook verkommt meiner Ansicht nach zu einer Geisterstadt voller gefälschter Accounts. Es gibt dort immer mehr Werbung und – das ist eigentlich noch schlimmer als Reklame – es ist der Lieblingstummelplatz unserer Eltern. Für meine Altersgruppe ist das ziemlich unattraktiv.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.