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Bayer: wie der Vorstandschef die Monsanto-Übernahme rechtfertigt

Freitag, 25.11.2016 08:30

Kommentar von Ethan Kauder

Lieber Leser,

der Chemiekonzern Bayer bereitet sich weiterhin auf die Übernahme des US-amerikanischen Saatgutherstellers Monsanto vor. „Wir sehen in dem geplanten Erwerb eine große Chance und gehen davon aus, diesen bis Ende 2017 abschließen zu können“, erklärte Vorstandschef Werner Baumann in einem Gespräch mit der „Bild“-Zeitung. Das Argument, dass er zugunsten des Deals nennt, ist schon vielfach aufgetaucht: die Weltbevölkerung wird in den kommenden Jahrzehnten eine stark steigende Tendenz aufweisen. Der herkömmliche, kleinbäuerliche Anbau wird laut Baumann nicht genügen, um die Menschen satt zu machen: „Mit Monsanto können wir schneller neue Produkte entwickeln, um dazu beizutragen, das Ernährungsproblem zu lösen.“

Monsanto in der Kritik

In ein ganz ähnliches Horn hatte bereits der Monsanto-Chef Hugh Grant geblasen. Seine Vertragspolitik hat jedoch den Unmut vieler Kritiker auf sich gezogen. Doch davon scheint auch Baumann wenig wissen zu wollen, betont der doch die Vorteile des Vorgehens: „Es geht doch darum, den Landwirten die bestmöglichen Produkte für die Sicherung ihrer Ernten zu liefern – jetzt und in Zukunft.“ Wie dem auch sei, auch die Umweltschützer sehen die Übernahme von Monsanto mehr als skeptisch. Das vom US-Unternehmen entwickelte Unkrautvernichtungsmittel Glyphsoat steht nämlich unter dringendem Verdacht, Krebs zu erregen.

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