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Bayer – Sammelklage gegen den Kauf von Monsanto!

Donnerstag, 24.11.2016 05:15

Kommentar von Rami Jagerali

Lieber Leser,

in den zuständigen Kartellämtern wird die Übernahme von Monsanto durch den deutschen Pharmakonzern Bayer noch behandelt und ist bisher nicht abgeschlossen worden. Jetzt meldet sich Monsanto zurück und erklärte, dass in den USA eine Sammelklage gegen den Verkauf des Saatgutkonzerns bei einem Gericht eingegangen ist. Die Klageschrift wurde von Aktionären des Konzerns entworfen, in denen Monsanto vorgeworfen wird, das Unternehmen nicht zum tatsächlichen Wert an Bayer zu verkaufen. Der Verkaufspreis von 128 Dollar je Aktie sei einfach zu niedrig angesetzt. Es wurden Preise von 130 – 135 Dollar pro Aktienanteil von den Anlegern erwartet. Man nimmt an, dass die Mitglieder des Vorstandes diesem Deal nur zustimmten, um den eigenen Profit zu sichern. Alleine durch die Übernahme des Konzerns würden dem Monsanto-Chef Hugh Grant 75 Millionen Dollar zustehen.

Kann die Übernahme dadurch scheitern?

Die Sammelklage aus den USA gegen die Übernahme wird als übliches Verhalten der amerikanischen Prozessindustrie betrachtet, da Sammelklagen in den Vereinigten Staaten erlaubt sind und eine entsprechend lange Tradition besitzen. Bisher ist die Klage eingereicht worden, aber auf eine Zulassung durch den Richter warten die Aktionäre noch. Wird die Klage anerkannt und man einigt sich auf eine Ausgleichszahlung, kann das eine sehr teure Angelegenheit werden. Die Aktionäre und Anleger würden sich sicher darüber freuen.

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