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Bausparkasse LBS Südwest will Kündigungsklausel nicht streichen

Mittwoch, 23.11.2016 05:14 von

STUTTGART (dpa-AFX) - Die Landesbausparkasse (LBS) Südwest will im Streit um eine Kündigungsklausel nicht auf Forderungen von Verbraucherschützern eingehen. Man werde keine Unterlassungserklärung abgeben, schließlich sei die Kündigungsklausel behördlich genehmigt und schon seit 2005 Praxis, sagte LBS-Chef Tilmann Hesselbarth in Stuttgart. "Wir haben damals ganz transparent betriebswirtschaftliche Vorsorge getroffen." Die Verbraucherzentrale hatte die LBS aufgefordert, eine Kündigungsklausel zurückzunehmen. Diese sieht vor, dass ein Vertrag 15 Jahre nach Abschluss gelöst werden kann. Dadurch könnte das Institut Verträge loswerden, die sich wegen eines veränderten Marktumfeldes als Verlustbringer erweisen./wdw/DP/stk