Bauernverband kritisiert ungleiche Vorgaben für Schadstoff-Ausstoß

Mittwoch, 23.11.2016 17:34 von

MÜNCHEN/STRASSBURG (dpa-AFX) - Der Bayerische Bauernverband kritisiert bei den Vorgaben des EU-Parlaments für eine bessere Luftqualität eine ungleiche Lastenverteilung. Speziell bei den Ammoniak-Emissionen, die in der Landwirtschaft durch Tierhaltung und Düngung entstehen, müsse Deutschland innerhalb der Europäischen Union (EU) den höchsten Beitrag leisten, sagte ein Verbandssprecher am Mittwoch. Deutschland müsse seine Ammoniak-Emissionen bis 2030 um 29 Prozent verringern, Frankreich um 13 Prozent und Österreich um 2 Prozent. Die Konsequenzen für die Landwirtschaft in Deutschland und Bayern seien noch unklar. Es komme auf die Umsetzung an./sd/DP/zb