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Bauernverband gegen weniger Tierhaltung zum Klimaschutz

Dienstag, 10.01.2017 05:32 von

BERLIN (dpa-AFX) - Der Bauernverband hat sich gegen Forderungen nach einer gedrosselten Fleischproduktion zum Klimaschutz gewandt. "Wir setzen bei Verbesserungen der Technik an, um mit Innovationen mehr Klimaschutz zu erreichen - etwa beim Ausbringen von Gülle", sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied der Deutschen Presse-Agentur.

Eine Reduktion der Tierhaltung hätte zur Folge, dass Produkte in anderen Ländern erzeugt würden, die keine moderne Technik einsetzten. "Das würde Klimaschutzziele konterkarieren." Umweltschützer machen sich für weniger Fleischkonsum stark. Hintergrund ist etwa ein hoher globaler Flächenbedarf für den Anbau von Soja als Tierfutter.

Der Bauernverband zeigte sich erneut offen dafür, dass Höfe auf Ökolandbau umstellen, der zuletzt von Einkommenseinbußen verschont geblieben war. "Letztendlich ist es die Entscheidung des Unternehmers, wie er seine Produktion gestaltet", meinte Rukwied.

Eine Ursache für die wirtschaftliche Stabilität im Biosektor seien stabile Preise. Bio-Betriebe bekämen aber auch deutlich höhere Zahlungen für Agrar-Umweltmaßnahmen als konventionelle. "Die Entwicklung ist leider nicht ausschließlich marktgetragen, wie es wünschenswert wäre."

Rukwied verwies darauf, dass Interessenten teils auch nicht zum Zuge gekommen seien. "Einzelne Molkereien, die Biomilch vermarkten, haben zuletzt gar keine umstellungswilligen Landwirte aufgenommen, weil sie fürchteten, dass sonst der Preis in den Keller rutscht."/sam/DP/zb