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Barcelona braucht ein Wunder - Draxler & Co. zaubern für PSG

Mittwoch, 15.02.2017 01:05 von

Barcelona braucht ein Wunder - Draxler & Co. zaubern für PSG

Es war ganz schnell zu spüren, dass an diesem Abend aus Sicht der Franzosen etwas ganz Besonderes passieren könnte. Paris drückte ab der ersten Minute, ging früh drauf und nahm die Partie in die Hand. Der Lohn: Das 1:0 durch einen sehenswerten Freistoßtreffer von Angel di Maria (herausgeholt von Draxler). PSG spielte im Kollektiv extrem stark, vor allem Julian Draxler sprühte vor Spielwitz. Wirkte er in Wolfsburg am Ende lustlos, ist nun zu sehen, was der Weltmeister im Stande ist zu leisten. Die Krönung seiner starken Vorstellung: Das 2:0 mit einem satten Flachschuss gegen Barça-Keeper Marc-André ter Stegen, der trotz vier Gegentreffer wahrlich kein schlechtes Spiel machte.

Die Katalanen waren offensiv harmlos, zeigten sich beeindruckt von der starken Leistung der Gastgeber. "Das Resultat reflektiert genau das, was auf dem Platz passiert ist. Wir waren ganz klar unterlegen heute", resümierte ein geknickter Barça-Coach Luis Enrique. Den zwei Treffern im ersten Durchgang ließ PSG nach dem Seitenwechsel noch zwei weitere folgen. Zunächst schlenzte di Maria wunderschön ins lange Eck - und beschenkte sich an seinem 29. Geburtstag mit einem Doppelpack selbst. Den Schlusspunkt setzte ein anderes Geburtstagskind: Edinson Cavani (30 Jahre) traf trocken ins kurze Eck.

"Dieser Sieg an diesem Tag hat eine besondere Bedeutung für mich. Wir sind alle sehr glücklich, wir haben einen tollen Job gemacht", sagte Cavani. In die gleiche Kerbe schlug auch der Doppelpacker. "Wir hätten uns keinen besseren Abend vorstellen können", strahlte di Maria. "Einen 4:0-Sieg gegen Barcelona, an meinem Geburtstag, das ist unglaublich. Es war das perfekte Spiel. Um gegen sie zu gewinnen, muss man ein Spiel machen wie wir heute."

"Eine nahezu perfekte Nacht für uns heute"

Es war eine fast perfekte Leistung vom französischen Meister. Und es war eine fast perfekte Leistung vom deutschen Weltmeister Julian Draxler. "Ich fühle mich wohl in der Stadt und im Verein", sagte der Torschütze zum 2:0, der damit bei jedem seiner Debüts für Paris getroffen hat (Freundschaftsspiel, Liga, Pokal, Champions League). "Heute war ein Tag, an dem man absolut keine Extramotivation braucht. Im Parc de Princes, vor vollem Haus, dazu Champions League gegen Barcelona. Die Motivation war glaube ich allen von uns ins Gesicht geschrieben. Von daher war es eine nahezu perfekte Nacht für uns heute." Nahezu perfekt? Bleibt noch die Frage, was denn passiert, wenn die Franzosen laut Draxler eine perfekte Nacht erwischen. Fakt ist: Mit dieser Vorstellung muss man Paris auf jeden Fall für den Titel auf der Rechnung haben.

Barcelona braucht ein Wunder

Doch des einen Freud ist bekanntlich des anderen Leid. Der FC Barcelona verlor krachend mit 0:4, erstmals so hoch in der Königsklasse seit dem Halbfinale gegen die Bayern 2013. Noch nie unterlag die Blaugrana in der Königsklasse höher als mit vier Treffern Differenz. Das Ausscheiden ist quasi besiegelt, alles andere wäre ein Wunder. "Paris war einfach besser als wir. Sie haben besseren Fußball gespielt, waren taktisch besser eingestellt", so Sergio Busquets. "Und sie haben uns mit ihrer enormen Physis ausgestochen. Sie waren taktisch besser, besser organisiert und das hat sich auch im Ergebnis niedergeschlagen." Das Ergebnis gibt natürlich kaum mehr Grund zur Hoffnung, nicht einmal ein Auswärtstor sollte dem FC Barcelona gelingen. Am 8. März findet dann das Rückspiel im Camp Nou statt - und wer weiß, vielleicht erwischen die Katalanen ja einen ähnlichen Abend wie Paris St. Germain am Dienstag.