Banker sehen keine Jahresendrally

Montag, 10.10.2016 12:40 von

Aktien in den USA und Europa droht bis zum Jahresende ein holpriger Ritt. Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) sieht Schockpotenzial an den Märkten, die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) erwartet beim Dax zum Jahresende eine vierstellige Punktzahl.Eine schwache Wirtschaft in Europa und hohe Aktienkurse in den Vereinigten Staaten machen die Märkte dieser Regionen in den kommenden drei Monaten anfällig, erwartet Goldman Sachs. Sowohl für den S&P 500 Index als auch den Stoxx Europe 600 sagt die Investmentbank einen Rückgang von etwa zwei Prozent bis Dezember voraus.„Wir haben derzeit mehr Potenzial für Schocks“, sagte Christian Müller-Glissmann, Managing Director für Portfoliostrategie und Anlageallokation bei Goldman Sachs in London. „Wir neigen etwas dazu, leicht defensiver zu sein, und neigen mehr zu Asien und Schwellenländern als zu entwickelteren Märkten. Wir setzten bei Europa und den USA bis zum Jahresende eher auf eine fallende Tendenz.“Auch viele andere Banken erwarten, dass es 2016 keine Jahresendrally geben wird. Denn die aktuelle durchschnittliche Dax-Prognose von 14 großen Kreditinstituten ergibt einen durchschnittlichen Jahresendstand von 10.576 Zählern – lediglich ein Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem Schlusstand am vergangenen Freitag. Behalten die Banken mit ihren Prognosen im Durchschnitt Recht, wäre es ein verlorenes Börsenjahr. Die wichtigsten Indizes Dax (minus 1,6 Prozent), Euro Stoxx 50 (minus 7,1 Prozent) und Stoxx Europe 600 (minus 5,9 Prozent) würden das Jahr verlustreich beenden.Den größten Optimismus zeigt die französische Großbank Société Générale (Société Générale Aktie), die das deutsche Börsenbarometer bei 11.100 Punkten zum Jahresende sieht. Das wäre ein Anstieg um fünf Prozent. Demgegenüber steht die Prognose der Deutschen Bank. Deutschlands größtes Kredithaus erwartet als einziges Institut den Dax zum Jahresende vierstellig, bei 9350 Punkten. Ein solcher Kursrutsch entspricht einem Minus von 11,5 Prozent im Vergleich zum Schlussstand am Freitag.

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