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21.07.17
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Bankenbranche: Verkauf der HSH Nordbank gerät zur Zitterpartie! (Deutsche Bank, Commerzbank, pbb, Aareal Bank)

Mittwoch, 15.02.2017 10:59

Kommentar von Mark de Groot

Liebe Leser,

viele von Ihnen werden sich an den Namen der HSH Nordbank kaum noch erinnern. Vielleicht sind Ihnen noch die Bilder von Dirk Nonnenmacher und anderen Vorstandsmitgliedern gegenwärtig, die sich nach der Finanzkrise 2008/09 vor Gericht verantworten mussten. Denn die Landesbank geriet damals schwer in Schieflage. Das Bankenhaus konnte nur durch Steuergelder aus Schleswig-Holstein und Hamburg am Leben gehalten werden. Die einstige Pleitenbank hat immer noch das Potential, die gesamte Bankenbranche durchzurütteln, wie nun deutlich wird.

Abschreckende Kredite

Denn bis spätestens Ende 2018 muss die HSH an private Investoren verkauft sein. Das ist eine Auflage der EU. Die aktiven Verhandlungen mit Interessenten beginnen bereits im kommenden April. Vordergründig hat die Bank sogar etwas anzubieten. Der Vorsteuergewinn 2016 betrug 600 Mio. Euro. Da wird sogar die Deutsche Bank neidisch.

Aber das ist nur eine Kehrseite der Medaille. Die Bank schleppt mal eben so schlappe 14 Mrd. Euro an faulen Krediten mit sich herum. Das sind fast schon italienische Verhältnisse bei den nüchternen Nordmännern. Die meisten Verbindlichkeiten gehen auf Schiffskredite zurück. In diesem Geschäft war die HSH besonders aktiv tätig. Ein Teil der Schuld ist durch eine Bürgschaft der Bundesländer Schleswig-Holstein und Hamburg abgedeckt. Aber diese Bürgschaft erstreckt sich nur auf 8 Mrd. Euro. Und potenzielle Investoren werden sich vermutlich noch ein wenig mehr Sicherheit erhoffen.

Enormer Druck

Das Problem ist: Die HSH Bank muss verkauft werden – auch mit ihrem Giftschrank voller fauler Kredite. Geschieht dies nicht innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens, müssen die Sparkassen für die Folgekosten aufkommen. Eine Abwicklung würde die Banken teuer zu stehen kommen. Denn dann greift der Haftungsverbund der Sparkassen, der ohne externe Hilfen auskommen muss. Muss man die Steuerzahler zur Hilfe bitten, erlöschen vermutlich alle Privilegien seitens der EU.

Der Sparkassenverband behauptet nun, die NordLB habe konkretes Interesse an der Übernahme gezeigt. Dieses Szenario will ich nicht ausschließen. Die NordLB hütet einen ähnlichen Giftschrank wie die HSH. Hier suchen Schiffskredite in Höhe von 9 Mrd. Euro einen potenten Gläubiger. Geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid.

Nichtsdestotrotz könnte es sich bei dieser Meldung um Augenwischerei handeln, um den Kaufpreis nach oben zu treiben – etwa für Kaufinteressenten aus Fernost. Mein Tipp derzeit: Man hofft auf Investoren aus China, die derzeit alles in Europa aufkaufen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Wenn man diesen Interessenten vorgaukeln kann, dass noch andere Bieter involviert sind, könnten die faulen Kredite plötzlich in den Hintergrund treten.

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