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Banken bleiben stur

Samstag, 22.10.2016 13:20 von

Ausgerechnet Konten für die sozial Schwachen lassen sich manche Banken mit erhöhten Gebühren bezahlen. Verbraucherschützer haben die Institute abgemahnt. Doch auch vier Wochen danach hat kaum eine der Banken gehandelt.Das Basiskonto bei Banken ist so etwas wie die Eintrittskarte zum Finanzsystem: Ohne Ticket kein Einlass. Ohne Konto keine Überweisung. Es gilt als Voraussetzung, um am wirtschaftlichen Leben teilhaben zu können. Einen Job oder eine Wohnung zu finden, einen Telefon- oder Internetanschluss anzumelden – das kann sich ohne Konto zur unlösbaren Aufgabe entpuppen. Nach Schätzung der Bundesregierung vom Juni haben mehr als eine Million Menschen in Deutschland kein Girokonto, zum Beispiel Asylbewerber und Obdachlose. Durch die starke Zunahme der Flüchtlingszahlen dürfte die tatsächliche Zahl noch weitaus höher liegen.„Basiskonten sollten vor allem Verbrauchern, die wenig Geld haben, den Zugang zu bargeldlosem Zahlungsverkehr ermöglichen“, sagt Christina Buchmüller, Finanzexpertin vom Verbraucherzentrale Bundesverband. Einzige Voraussetzung für die Einrichtung des Basiskontos: der Kunde muss sich legal in der EU aufhalten. Nach Eröffnung erhält der Inhaber eine Bankkarte und darf über das Konto Geld überweisen, Geld einzahlen und abheben, Lastschriften und Daueraufträge ausführen sowie Online-Banking nutzen. Überziehen lassen sich Basiskonten nicht, sie funktionieren rein auf Guthabenbasis.

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