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Bank beendet Streit mit US-Regierung

Donnerstag, 17.11.2016 08:20 von

Die amerikanischen Großbank soll Kinder von chinesischen Entscheidungsträgern eingestellt haben, um an Aufträge zu kommen. Mittels einer Zahlung will JP Morgan laut einem Insider den Streit mit den US-Behörden beilegen.

Die amerikanische Bank JP Morgan Chase (JP Morgan Chase Aktie) legt einem Insider zufolge einen Streit mit der US-Regierung über ihre Einstellungspraxis in China mit der Zahlung von über 250 Millionen Dollar (Dollarkurs) bei. Die Behörden hatten dem Institut vorgeworfen, Kinder chinesischer Entscheidungsträger einzustellen, um an Aufträge zu kommen.

Wie eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters sagte, zahlt JPMorgan insgesamt etwa 200 Millionen Dollar an die Börsenaufsicht SEC und das Justizministerium sowie mehr als 50 Millionen Dollar an die Notenbank. Strafverfahren gegen einzelne Personen gibt es demnach nicht. Die SEC hatte im Jahr 2013 eine Untersuchung eingeleitet.

Investmentbanken haben in der Vergangenheit schon häufiger die Kinder einflussreicher Chinesen eingestellt. In der Volksrepublik spielen persönliche Beziehungen bei geschäftlichen Entscheidungen eine besonders große Rolle.

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