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Autoverband zu Chinas E-Quote: Wollen 'diskriminierungsfreie Lösung'

Montag, 07.11.2016 04:36 von

BERLIN/PEKING (dpa-AFX) - Chinas Pläne für eine feste Elektroauto-Quote ab 2018 bringen die deutsche Autoindustrie unter Druck. Die Branche sieht im entsprechenden Marktpotenzial aber auch eine große Chance.

Peking müsse beim Zukunftsthema E-Mobilität offen gegenüber Importeuren bleiben, forderte VDA-Präsident Matthias Wissmann. "So, wie wir das in Deutschland mit allen Herstellern aus dem In- und Ausland praktizieren, erwarten wir das auch von den internationalen Partnern", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Nötig sei eine "diskriminierungsfreie Lösung" für alle Anbieter von E-Fahrzeugen. Bei den jüngsten Gesprächen von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) mit Chinas Minister für Industrie und Informationstechnologie, Miao Wei, habe es gute Signale für eine Gleichberechtigung gegeben. Zweifel, ob deutsche Hersteller inmitten der Debatte um neue Batteriefabriken und notwendige Milliarden-Investitionen überhaupt hinreichend viele Elektroautos für China bauen können, teilt Wissmann nicht./jap/DP/stk