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Autobauer nach rassistischen Bemerkungen in der Kritik

Montag, 21.11.2016 17:20 von

Der Ausraster eines führenden Mitarbeiters in China bringt Daimler (Daimler Aktie) in Bedrängnis. Der Mann soll einen Autofahrer beleidigt und weitere mit Pfefferspray angegriffen haben.

Ein führender Mitarbeiter von Daimler bringt den Autohersteller in China in Bedrängnis. Dieser soll am vergangenen Wochenende im Streit einen Autofahrer als Hurensohn (engl. Bastard) bezeichnet haben. Bekannt geworden war der Fall durch einen Eintrag des angeblichen Opfers selbst, der darüber in einem Blogbeitrag in dem sozialen Netzwerk Weibo berichtet hatte. Innerhalb kürzester Zeit wurde der Bericht tausendfach geteilt.

Die Äußerung soll während eines Streits in einem Parkhaus in Peking gefallen sein. Nachdem weitere Menschen dazugekommen waren und sich in den Streit eingemischt hatten, soll der Daimler-Mitarbeiter diese zudem mit einem Pfefferspray angegriffen und einen Menschen dabei verletzt haben.

Das Unternehmen reagierte am Montag auf den Vorfall und erklärte, dass der Inhalt des Streits in keiner Weise die Haltung des Unternehmens widerspiegele. Daimler lege Wert auf Gleichheit und Respekt, das gelte auch in China. „Wir werden in diesem Fall voll mit den Behörden kooperieren“, so eine Sprecherin des Unternehmens. Bezüglich des Mitarbeiters werde man die entsprechenden Konsequenzen ziehen.

Der Vorfall könnte trotzdem einen dauerhaften Imageschaden für das Unternehmen bedeuten. In den sozialen Netzwerken führte dieser innerhalb weniger Stunden zu einem Shitstorm mit tausenden Hass-Kommentaren. Ein Nutzer schrieb auf Weibo verärgert, dass das Verhalten auch die Unternehmenskultur von Daimler widerspiegele: „Wie kann man behauptet, dass der CEO eines Unternehmens nicht dessen Meinung repräsentiert?“ Zudem kritisierten viele, dass der Mitarbeiter zwar wahrscheinlich nach Deutschland zurückkehren müsste, aber dort weiterhin für das Unternehmen arbeiten könne.

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