Ausstieg aus chinesischem Wertpapiermarkt eingeleitet

Donnerstag, 20.10.2016 15:20 von

Die US-Bank JPMorgan leitet seinen Rückzug aus dem Wertpapierpapiermarkt in China ein. Es laufen Gespräche mit dem Joint-Venture-Partner First Capital Securities. Das Geschäft ist aber nicht in trockenen Tüchern.

In China leitet mit JPMorgan erstmals eine der großen Investmentbanken ihren Rückzug aus dem Wertpapiermarkt im Reich der Mitte ein. Der chinesische Joint-Venture-Partner First Capital Securities teilte am Donnerstag mit, es liefen Gespräche, den 33-Prozent-Anteil der Amerikaner zu übernehmen. Das Geschäft sei allerdings noch nicht in trockenen Tüchern. Der Vorgang lässt aufhorchen, denn neben US-Instituten wie Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) und Morgan Stanley sind auch führende europäische Geldhäuser wie die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) und UBS Gemeinschaftsunternehmen mit chinesischen Wertpapierhäusern eingegangen.

Viele westliche Institute halten in solchen Joint Ventures zumeist nur Minderheitsanteile. Damit haben sie nicht das Sagen in den Wertpapieroperationen, die zudem nur begrenzt zum Umsatz der Finanzhäuser beitragen. Dies hat bei manchen westlichen Banken zu Unzufriedenheit geführt. Doch weder JPMorgan noch First Capital gaben Gründe für die Ausstiegspläne der Amerikaner bekannt.

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