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Ausbau von Asien-Geschäft stockt wegen LSE-Fusion

Dienstag, 27.09.2016 17:40 von

Ein geplantes Joint Venture der Deutschen Börse mit der chinesischen Zentralbank verzögert sich. China will laut Insidern zunächst abwarten, ob und wie die Fusion mit der London Stock Exchange voranschreitet.

Der Ausbau des Asien-Geschäfts der Deutschen Börse verzögert sich wegen der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE). Ein vereinbartes Gemeinschaftsunternehmen mit der chinesischen Zentralbank könne nicht wie geplant im laufenden Jahr an den Start gehen, sagten drei mit dem Vorgang vertraute Personen am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. „Das Projekt liegt erst mal auf Eis“, sagte einer der Insider. „Die chinesische Seite möchte zunächst abwarten, ob und wie die Fusion mit der LSE voranschreitet.“

Das Joint Venture zählt zu den wichtigsten Projekten bei der Asien-Strategie der Deutschen Börse. Es soll in Frankfurt angesiedelt werden und unter anderem den Handel von Zins- und Währungsderivaten in der chinesischer Währung anbieten.

Das Projekt war im Oktober im Rahmen der deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen in Peking feierlich verkündet worden – im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem chinesischen Premierministers Li Keqiang.

Das Projekt sei sehr komplex, hieß es im Umfeld von Deutschlands größtem Börsenbetreiber. Die Deutsche Börse und die zuständige Abteilung der chinesischen Zentralbank (CFETS) prüften derzeit, was sich im aktuellen Umfeld realisieren lasse.

Möglicherweise könne im vierten Quartal ein neues Startdatum für das Joint Venture genannt werden. „Das Projekt geht weiter“, erklärte die Deutsche Börse. Vom China Foreign Exchange Trade System (CFETS) war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

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