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Aufstieg mit Hindernissen

Mittwoch, 19.10.2016 09:20 von

Ambitionierte Frauen finden mit ihren Karrierewünschen in Deutschland einer Studie zufolge besonders wenig Gehör. Dabei können sich Arbeitgeber diese Haltung in Zeiten der Globalisierung gar nicht mehr leisten.

„So kann es nicht weitergehen“, dachte sich Diplom-Chemikerin Manuela Hoffmann-Lücke frustriert. Einige Jahre arbeitete sie nun schon im Pharmakonzern Baxter, hatte Erfahrungen in Vertrieb und Marketing gesammelt. Und hatte während einer mehrmonatigen Abwesenheit ihres Chefs die Abteilung kommissarisch erfolgreich geleitet. Dennoch verhallte der Wunsch der Produktmanagerin nach einer Führungsrolle. Auch Hoffmann-Lückes nächsthöherer Vorgesetzte, mit dem die junge Frau das Gespräch außer der Reihe suchte, „versuchte sich nett herauszureden“, warum ihre Ambitionen nicht zu erfüllen seien. Als Trostpflaster spendierte er der Kollegin ein Führungs-Seminar.

„Ich kam hier einfach nicht weiter, vor allem nicht an meinen Chefs vorbei. Die sahen mich als fleißige Biene, die sie gerne weiterhin für sich arbeiten lassen wollten“, erkannte die ehrgeizige Chemikerin als Grund für die Hinhaltetaktik der beiden. Bei nächster Gelegenheit wechselte sie ins Ausland zur Konkurrenz.

So weit, so klassisch: Wer im eigenen Unternehmen nicht vorankommt, egal, ob Frau oder Mann, sucht sich eben einen neuen Job bei einem anderen Unternehmen. Doch ganz so simpel ist die Sache hierzulande nicht, ein genauerer Blick lohnt sich. Frauen tun sich nämlich offenbar deutlich schwerer damit als ihre männlichen Kollegen, überhaupt Gehör für ihre Karriere-Ambitionen zu finden.

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