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Auf der Überholspur

Montag, 31.10.2016 21:40 von

Der deutsche Mittelstand schickt sich an, zum Treiber der digitalen Revolution zu werden. Besonders bei kleinen Unternehmen findet ein Umdenken statt. Doch häufig fehlt es noch an qualifiziertem Personal.

Nachdem Ende April die diesjährige Hannover Messe ihre Pforten geschlossen hat, haben auch die größten Skeptiker anerkennend zur Kenntnis genommen: Der deutsche Mittelstand hat die Herausforderungen der Digitalisierung angenommen. Mehr noch: Nachdem er lange Zeit den technologischen Anschluss zu verpassen drohte, schickt er sich nunmehr an, zum Treiber dieser Revolution zu werden. Immer mehr Gejagte werden nun zum Jäger.

„Die Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau haben das Thema Industrie 4.0 auf dem Schirm“, ist Thilo Brodtmann, Hauptgeschäftsführer des Maschinenbauverbandes VDMA, überzeugt. Dieser Stimmungseindruck ergibt sich auch aus der Mittelstandsumfrage der Commerzbank (Commerzbank Aktie) (Juni 2016) bei 4000 mittelständischen Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 2,5 Millionen Euro. Immerhin fast zwei Drittel der befragten Unternehmen nutzen bereits die Möglichkeiten der Digitalisierung, um ihr bestehendes Angebot zu optimieren. Knapp ein Fünftel ist – über alle Branchen hinweg – in wesentlichen Bereichen ihrer Geschäftstätigkeit durch die Digitalisierung geprägt.

„Die Studie zeigt, wie sehr der Mittelstand verinnerlicht hat, dass Erfolg in Zeiten der digitalen Transformation ganz maßgeblich auch eine Frage der Unternehmenskultur ist“, resümiert Markus Beumer, Vorstand der Commerzbank und dort verantwortlich für das Mittelstandsgeschäft. Auch Christoph Kilger, Partner bei EY Advisory, beobachtet, dass das Thema Digitalisierung in den letzten zwölf Monaten flächendeckend im Mittelstand angekommen ist. „Industrie 4.0 wird vom Mittelstand zunehmend „verstanden.“

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