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Auch 2017 kein neuer Dax-Rekord

Freitag, 02.12.2016 09:00 von

Die Wall Street-Indizes klettern auf immer neue Allzeithochs, das Handelsblatt-Depot steht kurz davor. Dagegen dürfte der Dax auch 2017 seine Bestmarke nicht wiedersehen. Das geht aus aktuellen Prognosen der Banken hervor.

Das Handelsblatt-Depot entwickelt sich wie geplant. Das zeigt die Zwischenbilanz zum Monatswechsel: Der Wertzuwachs seit Auflegung entspricht umgerechnet einer jährlichen Rendite von 7,9 Prozent – und liegt damit im obersten Bereich des langfristig angepeilten Ertragskorridors von im Schnitt sechs bis acht Prozent per annum. Gleichzeitig schwankt der Gesamtwert weit weniger als Dax & Co.

Mit Hilfe spezieller Anlageprodukte ist das Portfolio mittlerweile weitgehend gegen Börsenrücksetzer abgesichert. Dem Wahlausgang der Volksbefragung in Italien an diesem Sonntag kann ich daher gelassen entgegensehen. Und spätestens im Frühjahr dürfte der Gesamtertrag ein neues Allzeithoch markieren, falls sich die Seitwärtsphase am Aktienmarkt fortsetzt. Denn monatlich steigt er in diesem Szenario im Schnitt um 0,8 Prozent. Und schon jetzt hat sich die Depotrendite bis auf knapp einen Prozentpunkt ihrem bisherigen Rekordstand angenähert.

Ganz anders als der hiesige Aktienmarkt: Dem Dax beispielsweise dürfte es auch bis Ende kommenden Jahres nicht mehr gelingen, auf sein Allzeithoch vom April 2015 bei 12.392 Punkten zurück zu klettern. Das prognostizieren derzeit mehrere Banken, die bereits ihre Kapitalmarktausblicke für 2017 vorgelegt haben: Im Schnitt rechnen die Institute mit einem Jahresendstand des deutschen Aktienindexes von rund 11.600 Zählern.

Das liegt auf dem Niveau, das vom Handelsblatt befragte Banken im Mittel bereits im vergangenen Dezember vorhergesagt hatten – damals als Schlusstand für 2016. Davon ist der Dax momentan allerdings mehr als eintausend Punkte entfernt - und notiert sogar deutlich unter seinem Stand vom vergangenen Jahreswechsel bei 10743 Zählern.

Zielmarke deutlich übertroffen

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