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ARD regelt Finanzausgleich neu

Mittwoch, 14.09.2016 11:58 von

BERLIN (dpa-AFX) - Der Senderverbund der ARD hat seinen internen Finanzausgleich neu geregelt. Das sagte die Vorsitzende Karola Wille nach der Hauptversammlung am Mittwoch in Berlin. Neu sei, dass vom 1. Januar 2017 an sieben der neun Landesrundfunkanstalten als "Geber" auftreten und nur noch zwei Sender, Radio Bremen (RB) und der Saarländische Rundfunk (SR), Geld erhalten.

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) und der Hessische Rundfunk (HR) werden in der nächsten bis 2020 dauernden Beitragsperiode zu den zusätzlichen "Gebern" unter den Landesrundfunkanstalten gehören. Der Westdeutsche Rundfunk (WDR), größter Geldgeber im ARD-Verbund, wird seinen Beitrag den Angaben zufolge etwas zurückschrauben.

"Wir haben die Neuregelung des ARD-Finanzausgleichs aus eigener Kraft gestemmt und damit die Solidargemeinschaft erneut unter Beweis gestellt", sagte Wille. "Somit sind auch die kleinen Landesrundfunkanstalten bis Ende 2020 bedarfsgerecht finanziert." Die Neuregelung des Finanzausgleichs bedarf noch der Zustimmung der Gremien der Landesrundfunkanstalten./cr/DP/fbr