Arcelor Mittal kämpft mit Rohstoffkosten

Dienstag, 08.11.2016 12:20 von

Höhere Stahlpreise und Kosteneinsparungen haben Acelor Mittal gute Zahlen für das dritte Quartal beschert. Allerdings ist der Stahlhersteller für das Jahresende pessimistischer. Grund sind die steigenden Rohstoffkosten.

Der Stahlindustrie um Weltmarkführer Arcelor Mittal machen neben den Überkapazitäten und Billigimporten aus China zunehmend auch steigende Rohstoffkosten zu schaffen. „Wir sind alle über den raschen Anstieg der Preise für Kokskohle überrascht”, sagte Arcelor-Mittal-Finanzchef Aditya Mittal am Dienstag bei der Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal. Der Konzern konnte von Juli bis September seinen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zwar um 40 Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar (Dollarkurs) (rund 1,7 Milliarden Euro) steigern, Analysten hatten aber etwas mehr erwartet. Der Umsatz ging wegen eines niedrigeren Absatzes um sieben Prozent auf 14,5 Milliarden Dollar zurück. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 680 Millionen Dollar, nachdem vor einem Jahr ein Verlust von 711 Millionen Dollar zusammengekommen war.

Kokskohle ist neben Eisenerz der wichtigste Rohstoff für die Schwerindustrie mit dem deutschen Branchenführer Thyssen-Krupp, der am 24. November seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2015/16 (per Ende September) vorlegt. Der Preis für australische Kokskohle hat sich seit Februar auf rund 250 Dollar je Tonne mehr als verdreifacht. Ursache hierfür seien der Förderstopp in einigen US-Minen sowie die Deckelung der Produktion in China, erklärte Arcelor Mittal.

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