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Arbeitgeberpräsident Kramer: Sozialabgaben nicht über 40 Prozent

Dienstag, 15.11.2016 11:07 von

BERLIN (dpa-AFX) - Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hat die große Koalition aus Union und SPD vor übermäßigen Sozialabgaben gewarnt. "Die Sozialabgaben dürfen insgesamt die Marke von 40 Prozent nicht überschreiten, auch weiterhin nicht." Das Einhalten dieser Grenze "war ein wesentlicher Teil des Sanierungsprogramms für die deutsche Volkswirtschaft, die uns aus der Situation des "kranken Mannes in Europa" herausgeführt hat", sagte Kramer am Dienstag in Berlin auf dem Arbeitgebertag 2016.

Der Chef der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) warb zudem für eine Generationen gerechte Altersvorsorge. Gerade bei der Rente gelte es, "keine unsinnige Panik" zu verbreiten. Nach den Worten Kramers sollte noch mehr getan werden für flexible Übergänge vom Erwerbsleben in den Ruhestand. Ältere Arbeitnehmer sollten mehr Anreize bekommen, "solange und so viel zu arbeiten, wie sie können und wollen".

Bis 2030 werde die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter um sechs Millionen sinken. Deshalb müssten die Regeln für qualifizierte Zuwanderung verbessert werden./rm/DP/jha