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Apple, Starbucks, H&M: früher wow, heute mau

Mittwoch, 30.11.2016 06:20 von

Einige starke Marken verlieren gefühlt irgendwie an Glanz und sind meist selber schuld. Gehen wir mal in uns: Wie sieht Ihr persönlicher Marken-Verlierer-Index aus? Und haben Sie Aufsteiger? Hier die von unserem Kolumnisten.

Es gibt Marken, die sind stark, und lassen mich trotzdem kalt: Vapiano, RyanAir, Jonny Walker, Kellogg's, Ford, FC Bayern München, Lucky Strike. Pfff! Aber ist halt so.

Spaß macht es aber, sich selber zu analysieren: Welche Marken sind in der eigenen Wahrnehmung grandios abgestürzt? Von der Ikone zu böööh! Und warum? Spielen wir es mal durch.Apple: wieder langweiliger als MicrosoftIch fange mit meinem persönlichen Super-Crash-Kandidaten an. Vor wenigen Jahren standen wir mit offenem Mund vor dem iPhone und konnten nicht fassen, was technisch heutzutage möglich ist. Vor den Apple (Apple Aktie) Stores haben Apple-Jünger in Schlafsäcken campiert, um zu den Ersten zu gehören, die mit der neuesten Generation der Geräte prahlen konnten.Die wenigen Leute, die das heute noch tun, machen das wohl aus Mitleid und stehen Apple selbst in der Innovations-Krise bei. Prahlen tut keiner mehr. Es kommt ja nicht mehr viel Neues. Einigen Experten gilt Erzrivale Microsoft (Microsoft Aktie) seit diesem Jahr wieder als innovativer als Apple.Heute habe ich das Gefühl, die einzigen, die Apple noch so richtig geil finden, sind die Mitarbeiter der Apple Stores. Viele Kunden aber haben sich an die Vorzüge der Premiumprodukte gewöhnt und ärgern sich nun über das, was nicht klappt: die tagelangen Wartezeiten bei Reklamationen, widersprüchliche Angaben bei der Hotline, im Chat und im Store. Perfekt frisierte Headset-Buben, die sich in ihrer Not bei Beschwerden an dem entlang hangeln, was das Headquarter in Cupertino ihnen auf ihren Verkäufer-iPads vorschreibt. Vergangene Woche habe ich im Apple Store Berlin einen Dialog mitgehört.

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