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Anleger trauen der Deutschen Bank nicht

Montag, 19.09.2016 10:40 von

Im Hypothekenstreit in den USA droht der Deutschen Bank eine Strafe von 14 Milliarden Dollar (Dollarkurs). Die Aktie setzte deshalb auch am Montag ihre Talfahrt fort.

Nach einer verlustreichen Woche an den Aktienmärkten ist bei den Börsianern am Montag die Zuversicht wieder zurückgekehrt. Der Dax stieg zur Handelseröffnung um 0,7 Prozent auf 10.350 Punkte. Allzu weit aus dem Fenster wollten sich Investoren aber wenige Tage vor dem mit Spannung erwarteten Treffen der US-Währungshüter nicht lehnen. Zudem standen auf dem Unternehmenskalender keine wichtigen Termine an, so dass Börsianer von einem impulsarmen Handel ausgingen.

Im Dax setzten die Aktien der Deutschen Bank ihre Talfahrt fort und fielen um 2,1 Prozent auf 11,73 Euro. Dem Geldhaus droht eine Strafe von 14 Milliarden Dollar aus den USA im Hypothekenstreit.

Die hohe Forderung des Justizministeriums hat die schlimmsten Erwartungen übertroffen. Nicht nur in Finanzkreisen hört man nun die Theorie, dass bei den hohen Summen übergeordnete wirtschaftspolitische Interessen im Spiel sein könnten.

In Deutschland ist die Ansicht, die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) sei in dem Fall auch ein Spielball nationaler Interessen, durchaus verbreitet. Der harte Einstieg der US-Justiz in die Vergleichsverhandlungen folgte auf die EU-Entscheidung, Apple (Apple Aktie) müsse in Irland 13 Milliarden Dollar an Steuern nachzahlen.

„Es gibt einige Marktteilnehmer, die denken, dies sei die Rache für Apple. Aber ich glaube das nicht“, sagte Analyst Ingo Fromm von der Landesbank Baden Württemberg der „Financial Times“. Ein anderer Finanzprofi sprach sogar von Spekulationen um eine neue Ära der „Auge-um-Auge“-Handelskriege.

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