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Aktien Frankfurt: Anleger schalten einen Gang zurück nach rasanter Woche

Anleger greifen vermehrt zu Risiko-Währungen

Dienstag, 27.09.2016 16:20 von

Die Sorge vor einem Sieg des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump setzt die Devisenmärkte unter Druck. Der mexikanische Peso verteuerte sich nach dem TV-Duell der Kandidaten um mehr als zwei Prozent.

Nach dem besseren Abschneiden der Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton beim ersten TV-Wahlduell in den USA ist der Appetit von Investoren auf riskantere Währungen gestiegen. Der mexikanische Peso verteuerte sich um mehr als zwei Prozent zum Dollar (Dollarkurs).

Die Sorge vor einem Sieg des Republikaners Donald Trump hatte den Peso in den vergangenen Tagen stark unter Druck gesetzt. Anleger fürchten, dass die Exporte Mexikos in die USA unter einem Präsidenten Trump deutlich zurückgehen würden, da der Republikaner den Handel zwischen den Ländern einschränken will.

„Es gibt da so etwas wie einen 'Trump-Thermometer'“, sagte Devisenspezialist David Bloom von HSBC. „Wer wissen will, wer die Debatte der Präsidentschaftsbewerber gewonnen hat, muss nicht auf Twitter oder Facebook (Facebook Aktie) schauen. Ein Blick auf das Verhältnis von Dollar zu Peso reicht.“

Der australische Dollar drehte nach der Fernsehdebatte ebenfalls ins Plus und notierte 0,4 Prozent fester bei 0,7668 Dollar. Der neuseeländische Dollar legte um 0,3 Prozent auf 0,7294 Dollar zu, nachdem er am Montag noch auf den tiefsten Stand seit einem Monat gefallen war.

Die Online-Wettanbieter PredictIt und Paddy Power stuften die Wahrscheinlichkeit eines Clinton-Siegs bei der Wahl im November nach dem TV-Duell höher ein als bisher. Nach dem Ende der Debatte habe am Devisenmarkt ein erhöhter Risiko-Appetit dominiert, schrieben die Experten der Commerzbank (Commerzbank Aktie) in einem Kurzkommentar.

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