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Aktien New York Schluss: Ungebrochene Kauflust sorgt für weitere Rekorde

Anlegen nach dem Lego-Prinzip

Montag, 17.10.2016 13:40 von

Wer Wertpapiere kauft, der will gute Erträge erzielen. Einige Anleger vertrauen auf starre Indexkonzepte, andere auf Fondsmanager mit großen Freiheiten. Doch die Wahrheit liegt woanders – weiß auch Star-Investor Buffett.

Der Satz schlug Wellen. Er kam von Warren Buffett. Der amerikanische Starinvestor machte vor zwei Jahren im Bericht seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway eine Bemerkung, die es in sich hatte. Er empfahl seiner Frau Astrid, nach seinem Tod den größten Teil des Bargelds in den S&P-500-Indexfonds der US-Gesellschaft Vanguard zu investieren. Die Reaktion folgte prompt. In einer E-Mail bedankte sich Vanguard-Gründer John Bogle artig beim Multimilliardär und verlieh Buffett den Titel „zweitbester Verkäufer“ in seinem Investmenthaus.

Der Rat des heute 86-jährigen ist aktueller denn je. Er gibt Antwort auf eine fast philosophische Frage, die die Investmentbranche seit langer Zeit beschäftigt. Was liefert den besseren Ertrag: Gezielte Einzelwertauswahl der als attraktiv bewerteten Titel oder Verzicht auf diesen Aufwand und simpler Kauf eines Indexproduktes, das so zusammengesetzt ist wie eine gewählte Messlatte? Im Börsen-Slang werden die unterschiedlichen Ansätze schlicht mit „aktiv“ und „passiv“ abgekürzt.

Buffett hat sich demnach für die passive Anlage entschieden. Auf den ersten Blick stützen regelmäßige Auswertungen aus unterschiedlichsten Quellen diese Entscheidungen. Denn meistens illustrieren die typischen Leistungsbilanzen, dass die Anlageergebnisse aktiver Depots unterlegen sind. „Passive Fonds schneiden europaweit besser ab als aktive“, betitelte beispielsweise die Analysefirma S&P Dow Jones Indices in diesem Jahr eine Auswertung. Die Analysten zählten ab, wie viele aktiv verwaltete europäische Aktienfonds eine geringere Rendite lieferten als ein Vergleichsindex. Das Ergebnis ist erschütternd: Die Misserfolgsquote steigt von 32 Prozent im ersten Jahr stetig bis auf über 86 Prozent nach zehn Jahren.

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