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Anlageassistent: „Die meisten Nutzer wählen ETFs“

Freitag, 14.10.2016 15:12

Jede Bank, die etwas auf sich hält, bietet heute digitale Anlageberatung, bei denen die Kunden systematisch Portfoliovorschläge auswählen können. Das kommt vor allem Direktbanken entgegen, die sonst keine oder nur sehr begrenzt Anlageberatung bieten.

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„Auch der Selbstentscheider nutzt gerne zusätzliche Beratungstools“, hat Jan Enno Einfeld, Leiter Investing bei der comdirect festgestellt. Deshalb bietet die Onlinebank einen Anlageassistenten. Der Kunde muss nur wenige Fragen beantworten und erhält danach Vorschläge für passive Fonds, also ETFs, und klassische gemanagte Fonds. „Die Präferenz der Anleger ist eindeutig“, so Einfeld, „63 Prozent wählen nur ETFs, 29 Prozent nur Fonds und acht Prozent beides“. Insgesamt entfällt damit bereits ein Drittel des Fondsgeschäfts auf ETFs. „ETFs werden immer wichtiger für die Privatanleger“, hebt Christian Bimüller hervor, der beim ETF-Anbieter iShares für den Vertrieb an Banken und Vermögensverwaltungen zuständig ist. Besonders ETF-Sparpläne erwiesen sich als Treiber dieser Entwicklung. Das bestätigt Jan Enno Einfeld für die comdirect: „Die Nachfrage nach Sparplänen wächst rasant, und dazu kann man auch den Anlageassistenten nutzen, um sich ein Portfolio aus Sparplänen zusammenzustellen.